Zu wenig Niederschläge

Wetter-Experte: Droht ein Dürrejahr? Trockenheit hat Deutschland fest im Griff

In ganz Deutschland breitet sich der Frühling weiter aus - doch von Regen fehlt aktuell jede Spur. Ein Wetterexperte warnt nun vor extremer Trockenheit.

Kassel - Derzeit scheint in ganz Deutschland weitestgehend die Sonne und der Frühling gibt sich zu erkennen. Allerdings führen geringe Niederschläge bislang zu einer starken Trockenheit und einem damit verbundenen Dürrerisiko.

Wie der Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net erklärt, sei bereits der März viel zu trocken ausgefallen. Der ausgebliebene Regen kam jedoch auch im Aprilmonat nur in geringen Mengen vom Himmel. Die Jahre 2018, 2019 und 2020 gelten bereits als sehr trocken - kommt jetzt auch noch ein dürres Jahr 2021? Bereits im März hat sich der Meteorologe zu dem Wetter und einer möglichen Hitzewelle im Sommer 2021 geäußert.

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Wetter in Deutschland: Fehlende Niederschläge sorgen für verbreitete Trockenheit

Die Sonne zeigt sich aktuell in vielen Teilen von Deutschland von ihrer besten Seite. Die Stärke der Sonne sollte trotz der noch recht kühlen Temperaturen jedoch nicht unterschätzt werden: Der UV-Index erreicht bereits hohe Werte. „Unbedingt bei einem Sonnenbad draußen schon mal eincremen, denn sonst riskiert man ziemlich schnell einen ersten Sonnenbrand“, mahnt Meteorologe Jung.

Wetter in Deutschland: Derzeit kommt es nur zu wenig Niederschlägen. Ein Meteorologe warnt nun vor einer extremen Dürre. (Symbolbild)

Doch dieses sonnige Wetter und der hinzukommende noch frische Wind aus Nordwesten sorgen auch dafür, dass der Erdboden zunehmend austrocknet - und dies wird sich laut aktuellen Prognosen wohl auch erstmal nicht ändern. Bis Ende April sei laut Jung nur sehr wenig Niederschlag zu erwarten, dafür aber viele freundliche Sonnenstunden.

Bereits Waldbrandgefahr in Deutschland - Experte gibt Wetter-Prognose für Mai

Mit geringen Niederschlagsmengen und der Trockenheit kommen aber auch Wald- und Wiesenbrandgefahren. Man dürfte meinen, dass diese hauptsächlich in heißen Sommermonaten auftreten sollten. Derzeit herrscht aber bereits eine so große Trockenheit, sodass in vielen Teilen von Deutschland schon Stufe 3 im Waldbrandindex erreicht wurde - im Osten sogar Stufe 4.

Die Wetter-Prognose für den Mai verspricht allerdings keine Besserung: Wie Experte Dominik Jung erklärt, sei zwar mit vereinzelten Niederschlägen im Osten und Süden von Deutschland zu rechnen, doch der Norden und Westen wird laut aktuellem Stand wohl eher kaum Regen abbekommen. „Hier würde der Monat extrem zu trocken enden“, so Jung. Im Großen und Ganzen sei im Mai auch zu wenig Niederschlag als üblich zu erwarten, was die Dürre noch weiter vorantreiben würde. (Alina Schröder)

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa

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