Erste Prognosen

Temperaturen bis 40 Grad - Rollt ein Hitze-Sommer auf Deutschland zu?

In diesen Tagen erwartet uns sommerliches Wetter. Droht daher vielleicht ein Sommer mit rekordverdächtigen Hitzewellen? Experten äußern sich.

Kassel - Bereits im Februar überraschte ein wahrer Hitzeschub, als sechs aufeinander folgende Tage lang strahlende Sonne und Höchstwerte von bis zu 20 Grad herrschten. In Teilen Deutschlands wurden sogar bis zu 22 Grad gemessen. Bislang handelt es sich dabei um die Höchstwerte des bisherigen Jahres.

Jüngsten Prognosen zufolge soll das Wetter in dieser Woche aber noch sommerlicher und deutlich wärmer werden. Laut daswetter.com sind sogar Temperaturen von bis zu 26 Grad möglich. Hierbei könnte man schon vom ersten Sommertag des Jahres sprechen, und das, obwohl gerade erst der April vor der Tür steht. Erwartet uns nun ein Sommer für die Rekordbücher?

Droht ein echter Hitze-Sommer? Eine aussagekräftige Wetter-Prognose scheint derzeit noch nicht möglich. (Symbolfoto)

Sorgt der Sommer 2021 für neue Rekorde? Prognosen gehen nicht davon aus

Zumindest scheint der Frühling direkt kräftig loszulegen: Frühlingshoch Nicole beschert in vielen Teilen des Landes tolles Wetter in Form eines wolkenfreien Himmels und Temperaturen im zweistelligen Bereich. Spitzenwerte sollen nach den Prognosen von daswetter.com sogar Temperaturen von 16 bis 23 Grad erreichen. Möglicherweise bietet sich am Gründonnerstag sogar bestes Grillwetter, und das, obwohl vor wenigen Tagen sogar noch Schnee an Ostern für möglich gehalten wurde. Nichtsdestotrotz sei dies für Ende März aber eigentlich viel zu warm.

Würde sich dieser Trend fortsetzen, wäre definitiv ein rekordverdächtiger Sommer möglich, so daswetter.com. Schaue man sich die aktuellen Monatstrends der einzelnen Wettermodelle an, wird nach aktuellem Stand jedoch vorerst nur ein „leicht zu warmer Sommer“ berechnet. Dabei handelt es sich allerdings um Prognosen, die über ganze Monate hinweg in die Zukunft schauen. Einzelne Hitzespitzen ließen sich daraus nicht voraussagen.

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Meteorologe: „Keinen Grund zur Panik“ vor möglichem Hitze-Sommer

Auch Meteorologe Dominik Jung gibt an, dass es „keinen Grund zur Panik“ gäbe. Derzeit werde ein extrem heißer Sommer „von keinem der führenden Wettermodelle favorisiert“. Jung verweist aber ebenfalls darauf, dass solche Prognosen nicht jede mögliche Hitzewelle erfassen können. Demnach sei es möglich, dass noch in den Frühlingsmonaten „die ein oder andere Hitzewelle von 35 Grad, vielleicht auch 40 Grad“ auf uns zurollt.

Anhand der Tatsache, dass der Sommer „leicht zu warm“ werden soll, wäre beispielsweise auch ein eiskalter Juli sowie ein sehr heißer August möglich, so Jung. Noch könne man einfach nichts Konkretes über das Wetter im kommenden Sommer sagen. (Nail Akkoyun)

Rubriklistenbild: © Christoph Schmidt/dpa

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