Hautkrebsgefahr

Im Sommer unbeschwert Sonne tanken: Wie Sie sich gegen UV-Strahlen richtig schützen können

Bei dem aktuellen Sommer-Wetter sollte man sich vor UV-Strahlen in Acht nehmen. Ein Experte verrät, wie man sich am besten vor der Sonne schützt.
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Bei dem aktuellen Sommer-Wetter sollte man sich vor UV-Strahlen in Acht nehmen. Ein Experte verrät, wie man sich am besten vor der Sonne schützt.

Die hohen Temperaturen locken viele Menschen in die Sonne. Experten raten dazu, die Haut vor dem Sommer-Wetter gut zu schützen.

Kassel – Nach kühlen Temperaturen und reichlich Regen ist das aktuelle Sommer-Wetter eine echte Wohltat. Nur logisch, dass es viele Menschen jetzt in die Sonne zieht – doch Vorsicht: Eine erhöhte UV-Strahlung steigert das Risiko für einen Sonnenbrand und Hautkrebs.

Wer sich nicht nur im Schatten aufhalten möchte, sollte einige Tipps beherzigen und sich entsprechend schützen.

Sommer-Wetter in Deutschland: Einige Körperstellen sollte man besonders vor der Sonne schützen

Trägt man keine lange Kleidung, sollte man freie Körperstellen jederzeit mit Sonnencreme einschmieren. Wie wetteronline.de berichtet, sind für einen effektiven Hautschutz zwei Dinge besonders wichtig: ein hoher Lichtschutzfaktor sowie die richtige Dosierung. Dabei sei die empfohlene Menge deutlich größer als viele es erwarten würden. Allein für das Gesicht sollten Erwachsene etwa „einen gehäuften Teelöffel“, also rund zwei Gramm, verwenden.

Weiter wird empfohlen, exponierte Körperstellen wie Stirn, Nase, Nacken und Ohren besonders sorgfältig vor der Sonne zu schützen und einzucremen, da an diesen Stellen meist zuerst ein Sonnenbrand entsteht. Zudem sollte die Sonnencreme circa alle zwei Stunden neu aufgetragen werden, da diese schnell einzieht und an Wirkung verliert. Insbesondere Kinder sollten bei heißem Sommer-Wetter regelmäßig mit Sonnenschutzmittel eingeschmiert werden.

Wetter: Experte rät zur Vorsicht – Sonne kann „selbst dichte Wolkendecken“ durchdringen

Doch auch bei bewölktem Himmel ist es nötig, sich vor der Sonne zu schützen. So erklärt Björn Goldhause, Meteorologe von Wetteronline, dass UV-Strahlen „selbst dichte Wolkendecken“ durchdringen. „Die Wolken bestehen aus kleinsten Wassertropfen, die das Sonnenlicht reflektieren und es in konzentrierter Form auf die Erde lenken und somit auf unsere Haut. Dort können sie zu Sonnenbrand führen.“

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Wer bei dem schönen Wetter und einem Sonnenbad entspannen möchte, sollte es laut den Experten von wetteronline.de allerdings nicht übertreiben. Selbst leichte Rötungen der Haut, die oft noch keine Schmerzen verursachen, gelten bereits als Sonnenbrand und sollten nicht als bloße Warnhinweise abgetan werden. Weiter wird geraten, viel Wasser zu trinken und die Haut nach dem Sonnen mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme oder Bodylotion einzureiben.

Während die „Konzentration der UV-Strahlen“ während der Mittagszeit laut Goldhausen am höchsten ist, ist es jedoch erst nachmittags oder am frühen Abend am wärmsten. „Die maximalen Werte werden erst einige Stunden nach dem Sonnenhöchststand erreicht, wenn sich der Boden und anschließend die Luft am meisten erhitzt haben.“ Möglichkeit um das schöne Wetter zu genießen, bleibt also auch noch abends. (Nail Akkoyun)

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