1. Startseite
  2. Verbraucher

Tief Nadia fegt über Deutschland: Wetter-Turbulenzen mit Schnee und orkanartigen Böen

Erstellt:

Von: Alina Schröder

Kommentare

Das Wetter in Deutschland wird Ende Januar nochmal ungemütlich: Ein starker Sturm soll über das Land fegen und Schnee mit sich bringen.
Das Wetter in Deutschland wird Ende Januar nochmal ungemütlich: Ein starker Sturm soll über das Land fegen und Schnee mit sich bringen. © Boris Roessler/dpa

Das Wetter in Deutschland wird stürmisch: Tief Nadia bringt teils starken Orkanböen auch Regen und teilweise Schnee bis in das Flachland.

Kassel – In den ersten Wochen des neuen Jahres hat sich das Wetter in weiten Teilen eher von seiner grauen und nassen Seite gezeigt. Nur selten stieß die Sonne durch die dichte Wolkendecke durch. Auf kurze Sicht wird sich das wohl auch nicht groß ändern: Kurz vor dem letzten Januar-Wochenende könnte das Winter-Wetter nochmal richtig loslegen.

Wie wetter.de berichtet, erwarten uns die kommenden Tage eisige Temperaturen und starke Sturmböen gepaart mit Glatteis und Schneeregen. Am Wochenende sind in einigen Regionen auch orkanartige Böen möglich.

Wetter in Deutschland: Sturm-Tief bringt Schnee mit sich – Vorsicht vor Glatteis

Ab Donnerstag (27.01.2022) soll es bereits deutlich windiger werden. Betroffen seien besonders Gebiete im Norden bis in die Mitte Deutschlands, wo auch die Temperaturen sinken sollen und gefährliches Glatteis auftreten kann. Zum Wochenende hin könnte es dann sogar weiß werden: „In Sachsen und Bayern sind noch Schneeschauer bis in die tiefen Lagen möglich“, sagte Wetter-Experte Carlo Pfaff.

Am Samstag (29.01.2022) soll allerdings schon das nächste Sturmtief aufziehen: Insbesondere an Küstenregionen sei mit Sturmfluten und in Gebirgen mit starken Böen zu rechnen. „Der Höhepunkt des Sturms ist dann in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu erwarten. Da sind an der Küste orkanartige Böen und in den Gipfellagen der Mittelgebirge sogar Orkanböen möglich“, so Pfaff.

Sturm, Schnee und Regen: So wird das Wetter die nächsten Tage

Ab Sonntag (30.01.2022) soll der Sturm schließlich wieder etwas abnehmen und in teils windige Böen übergehen. Die Temperaturen sind zwischen null und acht Grad zu erwarten. In weiten Teilen Deutschlands soll der Sturm auch die grauen Wolken vertreiben: Außer in Sachsen und Bayern, wo mit Schauern und Schneefall zu rechnen ist, soll es im Rest des Landes eher trocken und freundlich werden.

Jedoch sollte man sich nicht zu schnell an das schöne Wetter gewöhnen: Am Montag (31.01.2022) könnte dann das nächste Wetter-Tief aufziehen und erneut nasskaltes sowie stürmisches Wetter mit sich bringen. Dann sind laut Pfaff auch wieder Schneeschauer bis ins Flachland möglich. Die stürmischen Böen sollen sich schließlich wieder ab Dienstag weitestgehend verziehen und nur noch im Bergland toben. Auch für die Region Nordhessen hat der DWD eine Warnung wegen Sturm in einigen Landkreisen veröffentlicht. Im Februar könnte sich das Wetter dann wieder abrupt ändern und bereits den Frühling einläuten. Ein Experte rechnet mit Rekordtemperaturen. (Alina Schröder)

Auch interessant

Kommentare