Nach September-Sonne

Wetter in Deutschland: Hier drohen heute Starkregen und Sturzfluten

Bisher hat sich das September-Wetter von seiner schönen Seite gezeigt - doch am Mittwoch drohen in Teilen Deutschlands Starkregen und Sturzfluten. Vor allem NRW ist betroffen.

Kassel – Nach dem teils hochsommerlichen Wetter der letzten Wochen kommt in Deutschland noch eher weniger Herbst-Feeling auf. Und das bleibt auch erst einmal so: Meteorologen rechnen nämlich damit, dass der Monat deutlich zu heiß ausfallen könnte.

Doch zuvor schleicht sich eine Schlechtwetterphase ein. Aus Westen ziehen Schauer und Gewitter auf. Es sei mit lokalen Unwettern und sogar Starkregen und Sturzfluten zu rechnen. Besonders bitter: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat auch für Teile von Nordrhein-Westfalen eine amtliche Warnung vor starken Gewittern herausgegeben - auch für Gebiete die im Juli vom Hochwasser hart getroffen waren. Betroffen seien demnach vor allem der Norden und Westen des Landes. Laut DWD drohen Gewitter mit Starkregen sowie Windböen bis 60 Kilometern pro Stunde.

Der Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met, warnt stellenweise sogar vor Überflutungen. Wie immer seien diese aber regional sehr eng begrenzt, so Jung. Besonders betroffen sei dabei die Westhälfte von Deutschland. „Von der Eifel bis zum Schwarzwald und der Schwäbischen Alb“ seien mehrere Gebiete im Fokus, teilt der Deutsche Wetterdienst weiter mit. Laut der DWD-Prognose sind 20 Liter Regen pro Quadratmeter angekündigt.

So wird das Wetter in den kommenden Tagen:

  • Mittwoch: 19 bis 25 Grad, durchwachsen, weitere Schauer und Gewitter, teils Starkregen mit Sturzfluten
  • Donnerstag: 19 bis 24 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und einzelnen Schauern
  • Freitag: 18 bis 23 Grad, durchwachsen, aber warm, vereinzelt wieder Schauer
  • Samstag: 18 bis 24 Grad, meist sonnig und trocken
  • Sonntag: 17 bis 23 Grad, zwar nicht mehr so warm wie Dienstag aber wieder recht sonnig

Wetter in Deutschland: Nach Regen und Sturzflut kommt wieder die Sonne

„Tief Roland“, wie Expertinnen und Experten das Phänomen bezeichnen, soll sich ab Mittwoch auf das gesamte Bundesgebiet ausweiten. Die Wetterlage soll demnach bis Donnerstag (16.09.2021) anhalten, ehe sie am Freitag abzieht.

Der DWD warnt am Mittwoch (15.09.2021) örtlich vor starken Gewittern mit Starkregen - auch Sturzfluten seien möglich. (Archivbild)

Wenn die Schlechtwetterphase überstanden ist, können wir uns wieder auf stabiles sonniges Wetter in Deutschland freuen. Und auch zum Wochenende hat Jung gute Nachrichten: „Insgesamt scheint sich dann ein neues Hoch aufzubauen. Das bringt dann stabiles Sonnenwetter, wenn es dann auch etwas kühler als zuletzt sein wird.“

Es könne laut Jung mit Temperaturen zwischen 20 bis maximal 25 Grad gerechnet werden, ein Sturz in schmuddeliges Herbstwetter sei laut Jung weit und breit nicht in Sicht. Doch woher kommt dieses Sommerwetter eigentlich? Das Wetter im September hätten wir Ida und seit dem Wochenende Larry zu verdanken – zwei Ex-Hurrikans, erklärt Jung.

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Der amerikanische Wetterdienst NOAA gibt regelmäßige Wetter-Prognosen heraus. Bereits im August hatten Meteorologinnen und Meteorologen erste Wetter-Prognosen für Herbst und Winter erstellt. Demnach sollten die Temperaturen im September und Oktober in Deutschland im normalen Bereich liegen. (Luisa Weckesser udn Diana Rissmann)

Rubriklistenbild: © Jörg Carstensen/dpa

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