Druck auf Nutzer steigt

Konsequenz bei Whatsapp: Wer die AGB nicht akzeptiert, kann Funktion nicht mehr nutzen

Erneut Unmut bei vielen Whatsapp-Nutzern: Wer den neuen AGB nicht zustimmt, soll plötzlich doch eine bestimmte Funktion des Messengers nicht mehr nutzen können.

Kassel - Die Schlagzeilen um die neuen Nutzungsbedingungen bei Whatsapp reißen nicht ab. Wer die neuen AGB nicht akzeptiert, soll den Messenger nicht mehr nutzen können. Bekommen die User jetzt bereits doch die ersten Folgen zu spüren?

Bereits zu Beginn des Jahres kündigte der beliebte Messenger-Dienst seine neuen Datenschutzrichtlinien an – und im gleichen Zug kam auch die Drohung, dass Nutzer, welche den neuen AGB nicht zustimmten, mit Sperrung ihrer Konten rechnen müssen. Nach heftiger Kritik ruderte Whatsapp jedoch wieder zurück und verlängerte die Galgenfrist. Für die User sollte sich vorerst nichts ändern.

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Neue AGB bei Whatsapp abgelehnt: Erste Funktion des Messengers nicht mehr verfügbar

Daran hielt der Konzern auch weiterhin fest. Erst kürzlich hat Whatsapp in der englischen Version eines FAQ-Eintrags zu den neuen AGB geschrieben: „Wir werden weder Konten löschen, noch wird jemand die Funktionalität von Whatsapp aufgrund des Updates verlieren“. Stattdessen sollten in den nächsten Wochen vorerst weitere Erinnerungen an die Nutzer versendet werden, bevor der Hinweis schließlich dauerhaft im Messenger angezeigt werde.

Whatsapp sorgt erneut für Ärger bei seinen Nutzern: Wer die neuen AGB des Messengers nicht akzeptiert, kann kein Backup seiner Nachrichtenverläufe erstellen.

Nun beklagen einige Nutzer jedoch tatsächlich erste Einschränkungen. Wer sich nicht auf die neuen Nutzungsbedingungen des Messengers einlässt, kann seit einigen Tagen beim Wechsel des Smartphones oder einer Neuinstallation von Whatsapp auf dem gleichen Gerät Nachrichtenverläufe nicht mehr als Backup speichern.

Neue AGB bei Whatsapp: So können Nutzer ihre Chatverläufe sichern

Nach wie vor beteuert die Facebook-Tochter, dass private Inhalte nicht an dritte weitergegeben und auch nicht in den sozialen Netzwerken ausgetauscht werden sollen. Doch einige Nutzer haben den neuen Datenschutzbestimmungen von Whatsapp bisher immer noch nicht zugestimmt. Das hat scheinbar Konsequenzen: Denn diese Nutzer können keine Backups ihrer Chat-Verläufe mehr speichern und auch die Verbindung zu Google Drive ist nicht möglich.

Angeblich sollen Verweigerer im nächsten Schritt nicht mehr auf die Messenger-App zugreifen können, zunächst allerdings noch Anrufe entgegennehmen und Nachrichten beantworten können. Die Whatsapp-Nachrichten sind jedoch nicht endgültig verloren: Wer weiterhin darauf zugreifen und seine Chatverläufe sichern möchte, hat nach wie vor die Möglichkeit, den neuen Nutzungsbedingungen von Whatsapp zuzustimmen. (Helena Gries)

Rubriklistenbild: © Matthias Balk/dpa

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