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Whatsapp: Bei bestimmten Inhalten drohen rechtliche Konsequenzen

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Von: Karolin Schäfer

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Die Verbreitung von einigen Inhalten bei Whatsapp ist verboten. Auch im Status dürfen derartige Inhalte nicht geteilt werden. Es kann ein Bußgeld drohen.

Kassel – Whatsapp zählt nicht erst seit der Facebook-Übernahme zu den beliebtesten Messenger-Diensten weltweit. Mehr als zwei Milliarden Nutzerinnen und Nutzer tauschen regelmäßig Nachrichten, Bilder und Videos aus. Doch nicht alle versendeten und empfangenen Inhalte sind auch legal.

Neben harmlosen Urlaubsbildern wird der Messenger auch gezielt zum Verbreiten illegaler Inhalte genutzt. Allerdings bleibt das nicht ohne Konsequenzen, denn Whatsapp ist kein rechtsfreier Raum.

Einige Inhalte, die bei Whatsapp geteilt werden, sind strafbar.
Einige Inhalte, die bei Whatsapp geteilt werden, sind strafbar. © Fabian Sommer/dpa

Whatsapp: Diese Inhalte sind beim Messenger strafbar

Dabei machen sich nicht nur die Absenderinnen und Absender solcher Inhalte strafbar, sondern auch die Empfängerinnen und Empfänger, sollte das entsprechende Material auf dem Smartphone nicht gelöscht werden. Diese Inhalte sind bei Whatsapp unter anderem strafbar:

Meist werden empfangene Bilder und Videos automatisch auf dem Handy gespeichert. Um dem zu entgehen, gerade in Gruppenchats, kann das automatische Speichern bei Whatsapp ausgeschaltet werden. Dafür müssen Nutzende nur die Einstellungen aufrufen, den Punkt „Speicher und Daten“ auswählen und die jeweiligen Haken beim automatischen Downloaden von Medien entfernen. Geraten strafbare Inhalte doch auf Ihr Handy, sollten Sie diese umgehend löschen.

Whatsapp: Bestimmte Inhalte auch im Status verboten

Das gilt nicht nur das Teilen von Bildern und Videos in Gruppen oder Privatchats. Auch im sogenannten Whatsapp-Status darf illegales Material nicht geteilt werden. Das entschied das Landgericht Frankfurt im Februar 2022.

Bereits 2019 teilte ein 41-jähriger Mann aus dem Main-Taunus-Kreis ein propagandistisches Video, das den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllte. In dem Video waren unter anderem Ausschnitte aus der Zeit des Nationalsozialismus zu sehen, berichtete fr.de. Da das Video 24 Stunden lang uneingeschränkt für alle Kontakte des Mannes sichtbar war, verhängte das Gericht eine Geldstrafe in Höhe von 750 Euro. (kas)

Zuletzt stand der beliebte Messenger wegen einer Änderung der Datenschutzverordnung in der Kritik. Mit ein paar Einstellungen können Sie ihre persönlichen Whatsapp-Daten sichern.

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