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Wer gegen diese Whatsapp-Regeln verstößt, darf den Messenger nie mehr nutzen

Wer gegen einige Whatsapp-Regeln verstößt, darf den Messenger nicht mehr verwenden.
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Wer gegen einige Whatsapp-Regeln verstößt, darf den Messenger nicht mehr verwenden.

Wer bei Whatsapp andere Nutzer beleidigt, kann für langfristig gesperrt werden. Aber auch andere Regelverstöße können zur Kontosperrung führen.

Kassel - Über 1,5 Millarden Menschen weltweit chatten mit Whatsapp. 30 Millionen Deutsche nutzen den Messenger. Unter den vielen täglichen Nachrichten befinden sich auch Beleidigungen und Fake-Nachrichten. Ende Mai kursierte beispielsweise ein mysteriöser Kettenbrief bei Whatsapp, der viele Nutzer verunsicherte.

Was viele Nutzer offenbar nicht wissen: Wer solche Nachrichten verschickt oder andere Nutzer beleidgt, verstößt gegen die Whatsapp-Richtlinien. Die Folge: Im schlimmsten Fall wird Whatsapp die Telefonnummern sperren. Wer den Messenger verwenden will, sollte folgende Regeln niemals brechen:

1. Andere Nutzer beleidigen

Wer andere Whatsapp-Nutzer beleidigt, bedroht oder belästigt, kann für immer gesperrt werden. Auch rassisitische oder „ethnisch anstößige“ Äußerungen können zu einer Kontosperrung führen.

2. Andere Nutzer zur Gewalt aufrufen

Zudem dürfen Whatsapp-Nutzer nicht zu illegalen oder „auf sonstige Weise unangemessen“ Verhaltensweisen ermuntern oder anstiften. Dazu zählt auch die Verherrlichung von Gewaltverbrechen.

Video: Whatsapp-Hacker denken sich immer wieder neue Maschen aus

3. Fake-News verbreiten

Die Verbreitung von Fake-News ist verboten. Wer „Unwahrheiten, Falschdarstellungen oder irreführende Aussagen“ verbreitet, könnte von Whatsapp ebenefalls für immer gebannt werden.

4. Spam-Nachrichten schicken

Whatsapp-Nutzer dürfen nicht „Mitteilungen wie Massennachrichten“ verbreiten. Auch „Auto-Messaging“ und „Auto-Dialing“ sind laut der Richtlinien nicht erlaubt. Dabei handelt es sich um Nachrichten oder Anrufe, die im Voraus gefasst und zu einem festgelegten Zeitpunkt verschickt werden. Unter anderem bedienen sich Werbefirmen dieser verbotenen Praktik. Die Ausnahme: Whatsapp hat den Vorgang zuvor genehmigt.

5. Sich als jemand anderen ausgeben

Im Gegenteil zu Facebook zwingt Whatsapp seine Nutzer nicht zur Klarnamenpflicht. Das bedeutet: Man kann seinen Spitznamen verwenden - mit folgender Einschränkung: Man darf nicht die Identität einer anderen Person annehmen und in ihrem Namen Unsinn verbreiten.

Weitere Whatsapp-News finden Sie auf unserer Themenseite.

6. Schadsoftware über Whatsapp verbreiten

Über Whatsapp lassen sich auch Dokumente und Dateien vom Computer verschicken. So können auch Viren verschicht werden - was Whatsapp aber ahndet.

7. Whatsapp hacken oder den Code manipulieren

Nutzer sollen sich sicher fühlen. Daher gibt es eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Hacker fliegen laut Whatsapp sofot raus.

8. Andere Nutzer ausspionieren

Niemand darf andere Nutzer ausspionieren. Wer Informationen „auf irgendeine unzulässige oder unberechtigte Art und Weise“ sammelt, kann gesperrt werden.

9. Zu oft die Telefonnummer wechseln

Wer in seinem Smartphone 2 SIM-Karten nutzt, muss sich bei Whatsapp für eine Telefonnummer entscheiden. Denn wer ständig seine Nummer wechselt, kann „irgendwann vom Verifizierungsprozess ausgeschlossen“ werden. (Jan Wendt)

Erst vor Kurzem hatte Whatsapp Millionen Konten gelöscht. Die Accounts hatten gegen eine Regel verstoßen.

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