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„Whatsapp-Wurm“: Achtung! Gefährliches Virus breitet sich immer schneller aus

WhatsApp-Nutzer haben noch einige Wochen Zeit, die neuen Nutzungsbedingungen zu bestätigen
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WhatsApp-Nutzer haben noch einige Wochen Zeit, die neuen Nutzungsbedingungen zu bestätigen.

Bei Whatsapp geht seit einiger Zeit ein schädliches Virus um. Experten warnen: Die Schadsoftware verbreitet sich immer schneller.

Kassel - Sie verbreiten sich über digitale Kettenbriefe oder Nachrichten: Links, hinter denen sich Viren verbergen. Bereits seit einiger Zeit kursiert solch ein schädliches Virus über den beliebten Messengerdienst Whatsapp. Dieser greift die Smartphones der Nutzer an und könnte sich ab jetzt sogar noch schneller verbreiten.

Schon zu Beginn des Jahres warnten Sicherheitsexperten vor der Schadsoftware, die sich „Whatsapp-Wurm“ nennt. Jetzt schlägt das Unternehmen für Sicherheitssoftware Eset erneut Alarm vor dem gefährlichen Virus, welches von Kriminellen entwickeln worden sei - das berichtet t-online.de. Dieser habe demnach eine neue Verbreitungsstrategie: Statt sich nur noch über Whatsapp auszubreiten, nimmt er jetzt auch andere Messenger zur Hilfe - dazu zählen Signal, Telegram, Skype oder Viber. Doch wie funktioniert diese trügerische Masche eigentlich?

Gefährliches Virus im Umlauf: So verbreitet sich der „Whatsapp-Wurm“

Der Whatsapp-Wurm verbreitet sich folgendermaßen: Falls ein Nutzer einem Kontakt über einen Nachrichtendienst schreibt, dessen Smartphone bereits mit der Malware infiziert ist, schickt die Schadsoftware automatisch eine Benachrichtigung über einen vermeintlichen Gewinn mit zusätzlichem Link. Auf diesen soll schließlich geklickt werden, der einen in eine gefälschte Google Play Store weiterleitet. Dort soll das schädliche Programm dann selbst auf das Mobiltelefon geladen werden.

Doch was sollte man tun, wenn das eigene Smartphone von einem Virus betroffen ist? Zunächst ist Schnelligkeit gefragt: Falls ein handelsübliches Antiviren-Programm nicht ausreicht, sollte die besagte App so schnell wie möglich wieder gelöscht werden. Dazu empfiehlt es sich das Gerät auszuschalten und erneut, aber diesmal im abgesicherten Modus, wieder zu starten. Dadurch fährt das Smartphone lediglich mit der vorinstallierten Software hoch.

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Schadsoftware über Whatsapp und Co.: Wie schützt man sich vor einem Virus-Programm?

Bei Android-Geräten lässt sich dieser abgesicherte Modus wie folgt starten: Beim Einschalten muss die Lautstärke-Taste „leiser“ und die Funktionstaste gleichzeitig gedrückt werden, bis auf dem Bildschirm „Sicherer Modus“ erscheint. Anschließend kann das Smartphone entsperrt werden. Bei Apple-Produkten funktioniert es folgendermaßen: Der Power-Button muss für etwa drei Sekunden gedrückt werden, bis das Gerät sich ausschaltet. Danach hält man den Power-Knopf und die Lautstärke-Taste „lauter“ für einige Zeit gedrückt bis das Apple-Logo erscheint und sich das Gerät hochfährt. Nachfolgend kann die schädliche Software unter „Einstellungen“ deinstalliert werden.

Falls dies nicht die Lösung des Problems ist, muss das Smartphone auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Doch Vorsicht: Hierbei werden sämtliche Daten gelöscht. Wichtige Dokumente, Bilder oder Videos sollten also besser vorher extern gesichert werden. Um sich grundsätzlich vor einer gefährlichen Schadsoftware zu schützen, gilt aber, auf keinen Fall unbekannte sowie verdächtige Links anzuklicken - auch nicht von Freunden und Bekannten. (Alina Schröder)

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