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Winter-Wetter: Diese Jahreszeit bringt Schnee und Kälte nach Deutschland

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Von: Julia Schöneseiffen

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Das Wetter im Winter bringt meist Kälte, Regen und Schnee mit sich. Doch auch die Sonne lässt sich ab und zu blicken. Alle Informationen zum Winter-Wetter in Deutschland.

Kassel – Das Winter-Wetter in Deutschland ist geprägt von Kälte, Regen- und Schneefällen. Die Jahreszeit liegt zwischen Herbst und Frühling. Im Winter sind die Nächte auf der Nordhalbkugel länger als die Tage. Parallel dazu befindet sich die Südhalbkugel im Sommer.

JahreszeitWinter
Meteorologischer WinterDezember, Januar, Februar
Astronomischer Winter21. oder 22. Dezember bis 19. oder 20. März

Winter: Wann ist die kalte Jahreszeit?

Der meteorologische Winter umfasst die Monate Dezember, Januar und Februar und damit die drei kältesten Monate in Deutschland. Die Härte eines Winters wird in der Klimatologie unter anderem anhand der Anzahl der Eistage ermittelt.

Was ist ein Eistag?

Der Eistag ist ein Tag, an dem das Maximum der Lufttemperatur unterhalb des Gefrierpunktes (unter null Grad Celsius) liegt. Das heißt, es herrscht durchgehend Frost.

Der astronomische Winteranfang wird vom Sonnenstand bestimmt und fällt auf den Tag der Wintersonnenwende. Dies ist entweder der 21. oder der 22. Dezember. Die Sonne steht dabei senkrecht über dem südlichen Wendekreis, was die kürzesten Tage des Jahres zur Folge hat. Schließlich endet der astronomische Winter am 19. oder 20. März.

Winter-Wetter in Deutschland

Die Durchschnittstemperatur im Winter 2021/2022 betrug 3,3 Grad Celsius und war damit deutlich höher als in der Referenzperiode von 1991 bis 2020, die im Mittel bei 1,4 Grad Celsius lag. Damit gehörte der Winter 2021/2022 zu den sieben wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnung 1881. Zugleich war er der elfte zu warme Winter in Folge.

Im selben Winter fielen durchschnittlich 200 Liter Wasser pro Quadratmeter Niederschlag, 10 Liter mehr als in der Vergleichsperiode 1991 bis 2020. Im Mittel gab es 2021/2022 165 Sonnenstunden.

Durchschnittliche Temperatur1,4 Grad Celsius
Durchschnittlicher Niederschlag190 Liter pro Quadratmeter
Durchschnittliche Sonnenstunden170 Stunden
Zeitraum: 1991 bis 2020

Vor allem in der kalten Jahreszeit verschärfen sich die Temperatur- und Luftdruckunterschiede zwischen warmen, subtropischen und kalten, polaren Breiten. Dies führt häufig zu Winterstürmen.

Schneebedeckte Bäume im Winter, der kalten Jahreszeit
Der Winter in Deutschland ist geprägt von Kälte und Schneefällen. © Hendrik Schmidt/dpa

Trotz der Kälte kann auch die Wintersonne zu Verbrennungen der Haut führen. Der am Boden liegende Schnee reflektiert die Einstrahlung, sodass vor allem in höheren Lagen schnell Sonnenbrände entstehen.

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Die Tier- und Pflanzenwelt im Winter

Viele Tiere halten in der kalten Jahreszeit Winterschlaf. In unseren Breiten halten vor allem kleine Säugetiere wie Igel, Mäuse und Fledermäuse Winterschlaf.

Aber auch in der Pflanzenwelt mach sich das Winter-Wetter bemerkbar – sie fallen ebenfalls in eine Art Winterschlaf. Der sogenannte „gärtnerische Winterschlaf“ macht sich vor allem durch das Abwerfen von Blättern bemerkbar. Zudem fahren Pflanzen ihr Wachstum zurück und nehmen es erst wieder bei höheren Temperaturen auf. (jsch)

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