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Wühlmäuse im Garten: Diese Pflanzen vertreiben die kleinen Nager

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Von: Jan Oeftger

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Bestimmte Pflanzen können Wühlmäuse aus dem eigenen Garten vertreiben.
Bestimmte Pflanzen können Wühlmäuse aus dem eigenen Garten vertreiben. © Guoliang Li/dpa

Wühlmäuse im eigenen Garten können nerven und Schaden anrichten. Mit den richtigen Pflanzen wird man die Nagetiere wieder los.

Kassel – Wühlmäuse können Hobby-Gärtner zur Verzweiflung treiben. Gerade auf Obstbäume, Tulpen oder auch Möhren sehen es die Nager ab. Diese fressen sie an und vermasseln damit die Ernte oder den schönen Anblick des Gartens. Die Mäuse leben hauptsächlich unter der Erde und errichten sich dort ein großes Areal. Dieses kann über 100 Quadratmeter groß sein, wie das Portal Mein schöner Garten schreibt. Dabei bauen sie sich ein großes Tunnelsystem auf.

Besonders gerne fressen die Mäuse die Pflanzenwurzeln. Ihre Tunnel befinden sich auch in etwa auf Höhe der Wurzeln. Von April bis September ist Paarungszeit bei Wühlmäusen. Da der Nachwuchs noch im selben Jahr geschlechtsreif wird, sollte man aufpassen, dass es im eigenen Garten nicht zu Nachwuchs kommt. Erdhügel, die die Mäuse hinterlassen, können leicht mit Maulwurfhügeln verwechselt werden. Die der Mäuse sind nicht so hoch, sondern eher länglich. Auch Ameisen sind im Garten manchmal nicht willkommen: Mit einem Hausmittel lassen sich diese schon vertreiben.

Wühlmäuse im Garten: Wie Sie die kleinen Tiere vertreiben

Wühlmäuse haben einen feinen Geruchssinn und ertragen starke Gerüche deshalb nicht. Sie deshalb mit stinkenden Gegenständen oder Pflanzensud zu vertreiben, ist dennoch wenig erfolgreich. Diese verbuddeln sie und entfernen dadurch den Gestank. Effektiver sind Pflanzen, die dauerhaft riechen. Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, eine Pflanze im Garten zu haben, die den Mäusen nicht behagt, lohnt sich eine vielfältige Auswahl.

Der Kreuzblättrige Wolfsmilch wird auch Wühlmaus-Wolfsmilch genannt. Dieser eignet sich laut Mein schöner Garten gut, um die Nager zu vertreiben. Die Pflanze ist von Stiel bis Blüte giftig. Auch Kaiserkronen dienen dazu, Wühlmäuse aus dem Garten zu bekommen. Die 60 bis 100 Zentimeter hohe Zwiebelpflanze hat auffällige Blüten in verschiedenen Farben. Neben der Kaiserkrone haben auch andere Zwiebelgewächse, wie die Narzisse, eine ähnliche Wirkung. Außerdem können die Mäuse den Geruch von Knoblauch nicht ausstehen. Eine weitere Pflanze, die helfen soll, ist der Schwarze Holunder.

Diese Pflanzen helfen gegen Wühlmäuse im Garten

Der Naturschutzbund (Nabu) rät grundsätzlich dazu, die Ruhe zu bewahren, wenn Wühlmäuse sich im eigenen Garten ansiedeln. Zudem kann laut Nabu schon ein Gartenzaun helfen, dass es die Wühlmaus nicht in den Garten schafft. (Jan Oeftger)

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