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Tomaten wachsen nicht? Fehler beim Gießen zerstören die Pflanze

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Eine Hobby-Gärtnerin steht mit einer Gießkanne in der Hand zwischen ihren Tomaten-Sträuchern.
Tomaten brauchen Wasser, um gut zu gedeihen. Aber auf die Menge und die Art und Weise kommt es an. © Konstantin Trubavin/Imago Images

Jedes Kind weiß: Pflanzen brauchen Wasser. Damit der Tomaten-Anbau gelingt, sollten man allerdings darauf achten, richtig zu gießen.

Kassel – Sie zählt zu den beliebtesten Gewächsen der Deutschen im Garten: die Tomate. Kein Wunder bei ihrer vielseitigen Verwertbarkeit: Ob im Salat, als Suppe oder in der Gemüse-Pfanne – Tomaten schmecken einfach lecker; und sind zudem noch gesund.

Doch so einfach sich für Tomaten das passende Rezept finden lässt, so schwer tun sich viele Hobby-Gärtner mitunter beim Anbau. Denn das rote Fruchtgemüse ist eine vergleichsweise anspruchsvolle Pflanze. Die richtige Pflege ist enorm wichtig. Die Experten vom Online-Magazin Haus & Garten Profi verraten: Wer zwei wesentliche Fehler beim Gießen vermeidet, darf sich über eine gute Tomaten-Ernte freuen.

Nicht zu viel oder zu wenig: Fingerspitzengefühl beim Gießen der Tomaten

Wie jede Pflanze brauchen auch Tomaten-Sträucher neben jeder Menge Luft und Sonnenlicht auch ausreichend Wasser. Doch Vorsicht: Zu viel Wasser kann dem Gewächs ebenso schaden wie zu wenig. Besonders Jungpflanzen brauchen in der Hinsicht laut Haus & Garten Profi besonders viel Aufmerksamkeit. Je nach Temperatur zwischen einem halben Liter und zwei Liter täglich. An heißen Sommertagen mitunter auch mehr.

Auch wenn die Pflanzen die ersten Früchte tragen, sollte etwas mehr gegossen werden. Denn: Lange Trockenperioden können die Schale der Tomaten aushärten, weshalb sie beim nächsten Wässern platzen könnten. Höchste Zeit fürs Gießen wird es, wenn die Blätter morgens schlaff herunterhängen. Auch ein extrem trockener Boden ist ein Indiz dafür, dass die Sträucher Wasser brauchen. Generell sollte der heimische Garten vor extremer Hitze geschützt werden.

Tomaten richtig gießen: Pflanze bloß nicht duschen

Zu viel Wasser sollten die Tomaten-Sträucher aber auch nicht bekommen. Wer seine Tomaten zusammen mit Kräutern auf der Terrasse oder dem Balkon ziehen möchte, sollte vorsichtiger sein. Denn in Töpfen oder Kästen bildet sich schnell Staunässe, die die Wurzeln faulen lässt. Deshalb an genügend Abflusslöcher denken. Auch eine Drainage am Topfboden empfiehlt sich. Nach mehreren Regentagen kann man sich das Gießen sparen.

Neben der Menge ist auch die Art des Wässerns ein häufiger Grund, warum die Tomaten nicht richtig wachsen. Die Pflanzenblätter sollten beim Bewässern möglichst trocken bleiben. Denn sonst laufen die Sträucher zum einen Gefahr, sich Pilzerkrankungen einzufangen. Zum anderen könnte das in Verbindungen mit dem nötigen Sonnenlicht schnell zu Verbrennungen führen. Daher: Niemals von oben gießen. Stattdessen nah am Boden, damit die Erde stets feucht ist. Außerdem sollte am besten morgens gegossen werden.

Und welches Wasser ist das richtige? Laut den Experten von Mein schöner Garten gedeihen Tomaten am besten mit Wasser aus der Regentonne. Leitungswasser geht auch, sollte aber abgestanden sein, idealerweise auch etwas temperiert. Kalk mögen die Sträucher nämlich gar nicht. (Romina Kunze)

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