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Supermarkt-Kunde berichtet von unglaublichem Gespräch an Käsetheke: „Ist sonst eigentlich Betrug“

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Von: Kathrin Reikowski

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Käselaib aufgestapelt im Supermarkt
Unglaubliches Gespräch an der Käsetheke - „Werden die Löcher eigentlich...?“ © picture-alliance/ dpa | Kay Nietfeld

Supermarkt-Fail wird auf Twitter diskutiert: Die Löcher im Käse beschäftigten offenbar einen Kunden - sehr zur Belustigung von anderen.

München - Ob Rewe, Lidl, Aldi oder Edeka - heimlich aufgeschnappte Gespräche im Supermarkt verraten manchmal mehr über Mitbürger, als uns lieb ist. Zank zwischen Eheleuten und Eltern und ihren Kindern, ein Handygespräch mit dem Kollegen oder auch ein Selbstgespräch vor dem Kühlregal - bei manchen Aussagen gerät man ins Schmunzeln.

Was ein Twitter-User allerdings vor der Käsetheke erlebte, verleiht dem Supermarktgespräch doch noch eine andere Note, Marke „Fremdschämen“: Es ging um die Löcher im Käse, wie tz.de berichtet.

Fremdschämen an der Käsetheke: Dieser Supermarktfail wird auf Twitter diskutiert

„Habe im Supermarkt gehört, wie jemand an der Frischetheke fragte, ob beim Wiegen des Käses auch die Löcher darin abgezogen werden“, teilt User Nietzsxhe seine Einkaufserlebnisse auf Twitter. Bis dahin könnte das mitgehörte Gespräch ja noch als Witz eines Einkaufenden durchgehenden. Doch die Frage hatte offenbar noch einen Nachsatz, der dann doch einen Fremdschäm-Moment auslöst: „Es sei ja sonst eigentlich Betrug“, meinte der Kunde oder die Kundin offenbar.

User Nietzsxhe fehlen daraufhin einfach nur die Worte. Und er schreibt: „Und Leute, also... oh man... ich glaube, ich habe den letzten kümmerlichen Rest Hoffnung verloren.“

Twitter-User hat kreativen Vorschlag für Käse-Fail seines Mitmenschen

User Gonzo hat als Antwort auf den Tweet eine ganz eigene Frage: „Wie isn das bei Gorgonzola? Wird der Schimmel als Käse mitgewogen oder separat als Pilz?“ Während einige User fordern, sich nicht über das Bildungsniveau mancher Mitmenschen lustig zu machen, weil schließlich das Schulsystem Schuld an manch seltsamer Frage sei, plaudert eine andere Userin - offenbar Lebensmittelverkäuferin - noch aus dem Nähkästchen: „Bei uns wollte ne Kundin vorm wiegen die Rinde vom Käse abgeschnitten haben, ist ja schließlich Müll, weil die ja nicht mitgegessen wird. Haben wir natürlich nicht gemacht.“

Und User Lothar Tenzer hat dann eine augenzwinkernde Idee, die den Käsekäufer oder die Käsekäuferin auf jeden Fall beruhigen dürfte. So kann man dem Betrug im Supermarkt sicherlich entgehen: „Ich esse die Löcher nie mit, sondern immer drumherum. Die Löcher bringe ich nachher wieder mit ins Geschäft und lasse sie zurückwiegen.“ Er kann sich nicht verkneifen, zu schreiben: „Es ist so einfach, wenn alle mitdenken.“ (kat)

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