Unternehmen arbeitete wohl illegal

13 Tote bei Brand in indischer Lederfabrik

Neu Delhi - Ein schwerer Unfall in einer Lederfabrik ereignete sich nahe Neu-Delhi: 13 Arbeiter einer Lederfabrik wurden im Schlaf von einem Feuer überrascht. Sie hatten dort übernachtet.

In der Nähe der indischen Hauptstadt Neu Delhi sind am Freitag durch einen Brand in einer Lederfabrik 13 Menschen ums Leben gekommen. Bei den Toten handelte es sich nach Polizeiangaben um Beschäftigte des Unternehmens, das sich in der östlichen Vorstadt Sahibabad befindet. Die Arbeiter hatten demnach in der Firma übernachtet und wurden von dem Brand im Schlaf überrascht. Zwei oder drei Arbeiter seien verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, sagte Polizeisprecher Bhagwat Singh.

Das Unternehmen arbeitete nach Einschätzung der Feuerwehr wahrscheinlich illegal. "Soweit wir sehen, war nichts in Ordnung", sagte der Feuerwehrmann Abbas Hussain. "Das Unternehmen war bestimmt nicht legal, wir können es aber erst nach einer korrekten Untersuchung bestätigen."

In Indien gibt es immer wieder schwere Unfälle an Arbeitsstätten. Im Oktober kamen bei einer Explosion in einem Unternehmen für Feuerwerkskörper im Bundesstaat Tamil Nadu acht Arbeiter ums Leben. Bei einem ähnlichen Unglück gab es im Mai 2014 im Bundesstaat Madhya Pradesh 15 Tote.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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