Gefährliches Virus

Ebola-Ausbruch im Kongo: 14 Ebola-Fälle - ein Toter

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Mitarbeiter des Gesundheitswesens ziehen in einem Behandlungszentrum Schutzausrüstungen gegen Viren an, bevor sie Patienten in der Isolationsabteilung behandeln.

Im Kongo sind inzwischen 14 Menschen an dem gefährlichen Ebola-Virus erkrankt, einer davon ist gestorben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt Alarm.

Goma - Das teilte das kongolesische Gesundheitsministerium mit. Unter den bestätigten Ebola-Fällen habe es bislang einen Toten gegeben. Insgesamt sind demnach 25 Menschen mit hämorrhagischem Fieber gestorben.

Zuvor war erstmals ein Ebola-Fall in einer Großstadt festgestellt worden, Mbandaka mit rund 1,2 Millionen Einwohner. Daraufhin berief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine virtuelle Notfall-Sitzung für den Nachmittag ein. An der Sitzung sollen Spezialisten teilnehmen, die die WHO im Fall von möglichen "Gesundheitskrisen von internationaler Bedeutung" beraten. Es geht darum, festzustellen, ob der Ebola-Ausbruch im Kongo als solche Krise zu betrachten sei und welche Maßnahmen dann zu ergreifen wären.

Das Virus gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt. 25 bis 90 Prozent der Infizierten sterben. Bei einer verheerenden Ebola-Epidemie 2014 und 2015 starben in Liberia, Guinea und Sierra Leone rund 11.000 Menschen.

dpa

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