160 Tote nach Erdrutsch in Guatemala geborgen

Erdrutsch Guatemala
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Einsatzkräfte bergen einen Leichnam
Erdrutsch in Guatemala
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Die Schlamm- und Gerölllawine begrub ein Dorf unter sich
Erdrutsch Guatemala
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Trauerfeier nach dem verheerenden Erdrutsch
Trauernde Angehörige tragen die Toten zu Grabe. In Guatemala sind bei dem schlimmen Erdrutsch mehr als 160 Menschen ums Leben gekommen. Foto: Esteban Biba
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Trauernde Angehörige tragen die Toten zu Grabe. In Guatemala sind bei dem schlimmen Erdrutsch mehr als 160 Menschen ums Leben gekommen. Foto: Esteban Biba
Särge der Opfer werden durch die Straßen der Kleinstadt El Cambray Ii getragen. Foto: Esteban Biba
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Särge der Opfer werden durch die Straßen der Kleinstadt El Cambray Ii getragen. Foto: Esteban Biba
Rettungskräfte am Ort eines Erdrutsczhes in Santa Catarina Pinula. Foto: Esteban Biba
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Rettungskräfte am Ort eines Erdrutsczhes in Santa Catarina Pinula. Foto: Esteban Biba
In einer Halle haben die Behörden eine Notaufnahme für Betroffene eingerichtet. Foto: Esteban Biba
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In einer Halle haben die Behörden eine Notaufnahme für Betroffene eingerichtet. Foto: Esteban Biba
Bei der Bergung der Opfer kommt auch schweres Gerät zum Einsatz. Foto: Esteban Biba
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Bei der Bergung der Opfer kommt auch schweres Gerät zum Einsatz. Foto: Esteban Biba
Helfer bringen die geborgene Leiche eines Opfers vom Ort des Unglücks. Foto: Esteban Biba
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Helfer bringen die geborgene Leiche eines Opfers vom Ort des Unglücks. Foto: Esteban Biba

Mit jeder Stunde schwindet die Hoffnung, noch Überlebende in den Erdmassen zu finden. Die Rettungsmannschaften suchen dennoch weiter. Der andauernde Regen und die instabilen Hänge um die Unglücksstelle machen die Arbeiten auch für die Helfer gefährlich.

Guatemala-Stadt (dpa) - Nach dem verheerenden Erdrutsch in Guatemala steigt die Zahl der Opfer immer weiter an. Die Rettungsmannschaften bargen bislang 161 Leichen aus den Trümmern, wie die Staatsanwaltschaft am Montagabend (Ortszeit) mitteilte.

Es gab kaum noch Hoffnung, weitere Überlebende in den Erdmassen zu finden. Dennoch setzten die Rettungsmannschaften ihre Suche in der Siedlung Cambray II am Rande von Guatemala-Stadt fort. Wegen der Gefahr weiterer Abgänge arbeiten die Einsatzkräfte nun in kleineren Gruppen und werden alle zwei Stunden abgelöst, wie der Katastrophenschutz mitteilte.

"Die Bergungsarbeiten sind sehr schwierig, aber den Opfern die letzte Ruhe zu geben, ist das Geringste, was wir tun können", sagte ein Feuerwehrmann dem Radiosender Emisoras Unidas. "Gestern haben wir drei tote Kinder geborgen. Das ist hart."

Präsident Alejandro Maldonado ordnete eine dreitägige Staatstrauer an. Noch immer wurden mindestens 450 Menschen vermisst, wie der Katastrophenschutz mitteilte. Einsatzleiter Sergio Cabañas sagte, es sei sehr unwahrscheinlich, noch weitere Überlebende zu finden.

Allgemein gilt, dass 72 Stunden nach einem Erdrutsch die Überlebenschancen von Verschütteten rapide sinken. Diese Frist lief in der Nacht zum Montag ab. An den Hängen oberhalb des Viertels seien neue Risse gesichtet worden, teilte der Katastrophenschutz mit. Zudem sei der Fluss Pinula am Rande der Siedlung angeschwollen, was die Arbeiten weiter erschwere.

Insgesamt müssten 119 000 Kubikmeter Material abgeräumt werden, sagte der Minister für Transport, Infrastruktur und Bauwesen, Víctor Corado, der Zeitung "Prensa Libre". Die Arbeiten gingen sehr langsam voran, und es werde nun zielgenau nach Verschütteten gesucht.

An der Rettungsaktion waren rund 1800 Helfer beteiligt. Das Nachbarland Mexiko schickte Spezialisten des Katastrophenschutzes, der Polizei und des Militärs mit Suchhunden zu Unterstützung. Mit schwerem Gerät schafften die Einsatzkräfte Erde zur Seite, um zu den Verschütteten vorzudringen.

Der Erdrutsch war in der Nacht auf Freitag von tagelangen starken Regenfällen ausgelöst worden. Der Hügel über dem Viertel, in dem größtenteils arme Familien leben, brach in zwei Teile. Medienberichten zufolge hatte der Katastrophenschutz den Bezirk schon vor Jahren als Risikozone deklariert und die Gemeindeverwaltung darüber informiert.

Katastrophenschutz

Staatsanwaltschaft auf Twitter

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Bericht Prensa Libre

Bericht Emisoras Unidas

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