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Biowaffenforschung an Menschen: Das soll Hellseherin Baba Wanga für 2023 prophezeit haben

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Die bulgarische Wahrseherin Baba Wanga
Das Foto aus dem Jahr 1994 zeigt Baba Wanga © Viktor Gilotay/dpa/picture alliance

Für 2023 kursieren wieder einmal finstere Vorhersagen der Hellseherin Baba Wanga – die allerdings schon in den vergangenen Jahren häufig nicht zutrafen.

München – Außerirdische auf der Erde und eine nukleare Erpressung Russlands gegenüber der Ukraine, dazu soll ein „großes Land“ Biowaffenforschung an Menschen betreiben – die Prognosen der blinden Bulgarin Baba Wanga, die als Wahrsagerin bekannt wurde, sind für das Jahr 2023 einmal mehr düster, wie merkur.de berichtet.

Die nach Nostradamus wohl berühmteste Hellseherin der Welt verstarb 1996 in Sofia. Noch heute interpretieren Anhängerinnen und Anhänger ihre Vorhersagen. Es heißt, dass Baba Wanga oft sehr verschlüsselt und bildreich gesprochen habe – sodass ihre Aussagen letztlich auf bestimmte Ereignisse zu passen scheinen. Schriftliche Belege für ihre Vorhersagen scheint es allerdings nicht zu geben. Einige Weissagungen gingen demnach tatsächlich in Erfüllung. So soll sie die Terroranschläge in New York vom 11. September 2001 richtig gedeutet und auch die Corona-Pandemie prophezeit haben. Die als „Nostradamus des Balkans“ bezeichnete Wahrsagerin lag jedoch oft genug auch falsch. So sagte sie Berichten zufolge vorher, dass 2010 der 3. Weltkrieg ausbrechen werde. Infolgedessen sollte der europäische Kontinent 2016 zu einer fast menschenleeren Wüste werden.

Prognosen für 2022? Das prophezeite Baba Wange im Vorjahr

Baba Wangas Vorhersagen für 2023 - und die häufigen Irrtümer der Wahrsager-Zunft

Da ist sie nicht die einzige ihrer Zunft. Denn für Wahrsager und Hellseher war auch 2022 nach einer Auswertung der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) ein schwarzes Jahr. Die alljährliche Auswertung esoterischer Zukunftsprognosen habe auch in diesem Jahr wenig Greifbares, manche Absurdität und keine wirklich überraschenden Treffer ergeben. Roboter jedenfalls haben im vergangenen Jahr noch immer nicht die Macht übernommen, der russische Präsident Wladimir Putin hat sich – leider – noch immer nicht aus der Politik zurückgezogen und Überfälle von Zombies wurden auch nicht weiter gesichtet.

Der Mainzer Mathematiker Michael Kunkel, der seit 21 Jahren die teils kruden Prognosen von Astrologen, Wahrsagern und Hellsehern auswertet, erklärt: Wirklich spektakuläre Treffer seien 2022 nicht dabei gewesen, auch wenn zum Beispiel Russlands Angriff auf die Ukraine und auch der Tod der britischen Queen prognostiziert worden seien. Der Angriffskrieg sei angesichts des Truppenaufmarsches schon vorher diskutiert worden. Der Tod von Elizabeth II. sei seit Jahren unter den Vorhersagen gewesen. „Irgendwann passiert es halt“, meint er. Dazu seien die Belagerung von Paris, ein Massensterben in Indien, Riesenkaninchen, die eine Stadt angreifen, ebenso vorhergesagt worden wie das Ende der Rolling Stones und der Tod des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un.

Außerirdische auf der Erde? Baba Wangas Prognosen für 2023

Ob Baba Wangas Thesen eintreffen, wird sich 2023 zeigen. Neben den eingangs erwähnten Vorhersagen, warnt sie laut mehreren Quellen davor, dass sich 2023 auch die Erdumlaufbahn „verändern“ werde. Zudem könnte 2023 demnach ein Sonnensturm auf die Erde kommen. Elektrische Ladungen, die von der Sonne ausgehen, würden dann die Erde treffen – von einem elektrischen Tsunami ist die Rede. Vorhersagen zu Umwelt- und Naturkatastrophen, bevorstehenden Kriegen bis zum baldigen Ende der Welt – die GWUP spricht dabei von „eindeutigen Klassikern“.

Der Deutsche Astrologenverband hatte die pauschale Kritik der GWUP in den vergangenen Jahren kritisiert und als nicht differenziert bezeichnet. „Da ist unsere Einstellung auch dieses Jahr nicht anders“, sagt der zweite Vorsitzende des Verbandes, Wolfgang Steven. Das Jahr 2023 sieht er nicht so düster wie Baba Wanga und stützt sich dabei auf die Erkenntnisse der Astrologie: „2023 ist ein Marsjahr, was auf Kampfaktivitäten und Streit und vor allem auf verbale Auseinandersetzungen hinweist.“ Allerdings dürfte es gegen Mitte des Jahres zur Beruhigung kommen, ein interessanter Übergang stehe an. „Pluto verschiebt sich in das Wassermannzeichen. Der Machtplanet Pluto hat diese Position zuletzt bei der Französischen Revolution 1789 eingenommen“, sagt Steven Merkur.de von IPPEN.MEDIA. Seine Interpretation: „2023 könnte es für einige Autoritäten oder gewohnte Strukturen schwierig werden. Gerade mit Blick auf die autokratischen Systeme in Russland und China. Der Freiheitswillen des Wassermanns schlägt durch.“(mke, dpa)

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