In Ungarn festgenommen

70 Morde! Polizisten schnappen brutalen Serien-Killer im Wald

+
Der 35-jährige Mann wurde bei dem Versuch, sich nach Österreich schleppen zu lassen aufgegriffen.

Die Wiener Beamten haben einen richtig großen Fang gemacht: Der „Metzger von Pakistan“, dem auch Interpol lange auf den Fersen war, ist am Dienstag verhaftet worden. 

Wien/Boly - Da ist er also, gefesselt mit Handschellen steht der Profi-Killer aus Pakistan an einer Heizung in einer Polizeistation in Ungarn. Dieser Mann ist eine blutrünstige Bestie, weltweit wurde nach dem 35-Jährigen gefahndet. Der Verhaftete soll über 70 Menschen gegen Bezahlung getötet haben. In der Szene nennen ihn Auftraggeber und Polizisten nur den „Metzger von Pakistan.“ Zuletzt war der Verdächtige auf das Schleppergeschäft umgestiegen und hatte massig Flüchtlinge nach Österreich gebracht, wie heute.at berichtet.

Wiener Polizisten stoppten jetzt das Abschlachten und konnten den Mann nach mehreren Hinweisen in einem Waldstück in Ungarn nahe Boly festnehmen, wie die österreichischen Behörden mitteilten. Der Killer hatte sich unter die 42 geschleppten Personen gemischt, wurde aber schnell entdeckt. 

Ein riesiger Erfolg: „Dieser Fall zeigt einmal mehr, welchen Stellenwert internationale Vernetzung bei der Verbrechensbekämpfung hat. Ich kann den österreichischen Ermittlern nur zu diesem Erfolg gratulieren“, so der österreichische Innenminister Wolfgang Sobotka bei bild.de.

Nun wird entschieden, ob und wann der „Metzger“ nach Pakistan ausgeliefert werden soll. 

Matthias Kernstock

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.