Kritik an Nationalbank

86-jährige Graffiti-Sprüherin festgenommen

+
Die 86-jährige Schweizer Friedensaktivistin Louise Schneider vor dem Graffiti.

Bern - Mit rotem Spray hat eine 86 Jahre alte Aktivistin in Bern die Absperrwand vor der Schweizer Nationalbank neu beschriftet. Jetzt muss die alte Dame die Konsequenzen tragen.

"Geld für Waffen tötet", schrieb die Friedensaktivistin Louise Schneider unter den Augen von Fotografen und Kamerateams. Die Polizei ließ nicht lange auf sich warten und nahm die Frau fest. Die Beamten halfen ihr freundlich über die hohe Einstiegskante in den Streifenwagen.

Schneider ist keine Unbekannte: Sie ist Mitglied der Organisation "Schweiz ohne Armee" und hat zeitlebens gegen jede Form von Gewalt gekämpft. Am Dienstag startete die Gruppe eine Unterschriftenaktion. Ihre Initiative heißt: "Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten". Wenn sie innerhalb von 18 Monaten 100.000 Unterschriften zusammenbekommt, muss das Volk darüber abstimmen.

Zeitung von "Der Bund" mit Video der Aktion

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.