A7 bei Kassel

Unfall auf der A7: Mehrere Lkw fahren ineinander - Ein Schwerverletzer

A7: Vollsperrung nach Unfall - Mehrere Lkw fahren ineinander
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Zu einem Unfall mit mehreren Lkw kam es auf der A7 zwischen Kassel-Nord und Lutterberg.

Auf der A7 sind mehrere Lkw ineinander gefahren. Wegen des Unfalls wurde die Autobahn im betroffenen Bereich voll gesperrt. Einer der Beteiligten wird schwer verletzt.

  • Es kam zu einem Auffahrunfall mit mehreren LKW auf der A7.
  • Die Autobahn wurde voll gesperrt.
  • Ein Rettungshubschrauber ist im Einsatz.

Update, 18.03.2020, 17.17 Uhr: Die Unfallstelle auf der A7 ist inzwischen geräumt und wieder befahrbar. Die letzten Sperrungen wurden gegen 16:00 Uhr aufgehoben. Ein 38-jähriger Mann aus Pforzheim wird bei dem Unfall schwer, aber nach derzeitigen Erkenntnissen nicht lebensbedrohlich verletzt. Er wird durch die Feuerwehr aus dem beschädigten Führerhaus seines Sattelzuges befreit. Anschließend bringen ihn die Einsatzkräfte in ein Krankenhaus.

Unfall auf der A7: Mann fährt auf Sattelzug auf

Warum es zu dem Unfall gekommen ist, ist noch nicht sicher. Der 38-Jährige erkennt, aus noch unbekannten Gründen, einen Rückstau in einem Steigungsstück der A7 nicht. Er fährt auf einen stehenden Sattelzug. Der Fahrer dieses Lkw, ein 65-Jähriger aus Warburg, wird leicht verletzt. Auch er wird in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Sein Fahrzeug wird auf der rechten Fahrspur wiederum auf einen dritten Sattelzug geschoben worden.

Dessen 58 Jahre alter Fahrer aus Steinheim im Landkreis Höxter bleibt unverletzt. Alle drei Sattelzüge sind bei dem Unfall beschädigt worden. Der Lkw des 38-Jährigen und der des 65-Jährigen sind nicht mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden. Die Höhe des Sachschadens an allen drei Fahrzeugen wird insgesamt auf 70.000 Euro beziffert.

Drei Lkw fahren bei einem Unfall auf der A7 aufeinander.

Gründe für Unfall auf der A7 unbekannt

Update, 18.03.2020, 14.10 Uhr: Gegen 12.00 Uhr ist es zu einem Lkw-Unfall auf der A7 gekommen, der für eine Vollsperrung gesorgt hat. Die Strecke zwischen Kassel-Nord und Lutterberg ist inzwischen wieder teilweise freigegeben. Der linke Fahrstreifen ist seit kurzem wieder befahrbar, allerdings dauern die Bergungsarbeiten an. Die Gründe für den Unfall sind weiterhin unklar.

Der Fahrer des auffahrenden Lkw ist von den Rettungskräften aus seinem Fahrzeug befreit und anschließend in ein Krankenhaus gebracht worden. Er ist verletzt, aber ansprechbar. Wie schwer seine Verletzungen sind, ist noch nicht bekannt. Der Fahrer des zweiten Lkw wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Er kam vorsorglich in ein Krankenhaus. Der Fahrer des an vorderster Position stehenden Lkw blieb nach derzeitigen Erkenntnissen unverletzt.

Bergungsarbeiten nach Unfall auf der A7: Mehrere Lkw waren ineinander gefahren.

Nach Unfall auf A7: Rettungshubschrauber im Einsatz

Erstmeldung, 18.03.2020, 13.13 Uhr: Auf der A7 hat sich am Mittwochmorgen (18.03.2020) gegen 12 Uhr zwischen den Anschlussstellen Kassel-Nord und Lutterberg in Fahrtrichtung Nord ein schwerer Lkw-Unfall ereignet. Wie die Autobahnpolizei Baunatal mitteilte, soll es sich bei dem Unfall auf der A7 um einen Auffahrunfall mit mehreren beteiligten Lkw handeln.

Wie die Polizei weiter berichtet, ist ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle im Einsatz. Zur Art und Schwere der Verletzungen könnten derzeit noch keine Angaben gemacht werden, so die Polizei. Wegen der Rettungs- und Aufräumarbeiten ist dieA7 derzeit zwischen Kassel-Nord und Lutterberg voll gesperrt. Es wird empfohlen, die Unfallstelle ab der Ausfahrt Kassel-Nord über die U43 zu umfahren.

Von Thomas Schlenz und Ulrike Pflüger-Scherb

Kontrollen auf der A7 ergeben Bild mit „Erschreckenden Zahlen“

Die Polizei macht ihre Ankündigung wahr und kontrolliert verstärkt auf der A7 südlich der Anschlussstelle Hann. Münden/Lutterberg. Wegen der gehäuften Zahl an Unfällen mit Lkw auf der A7 sollte es vor allem Kontrollen der Polizei geben, ob Lkw-Fahrer Sicherheitsabstände und die vorgeschriebene Geschwindigkeit einhalten. Das Ergebnis der ersten Aktion ist erschreckend. Der schnellste Pkw-Fahrer wurde am Montag während der Kontrolle auf der A7 mit einer Geschwindigkeit von 184 Kilometern pro Stunde gemessen. Ihm drohen ein Bußgeld von 600 Euro und ein zweimonatiges Fahrverbot.

So sollen Unfälle auf der A7 verhindert werden

Auf derA7 bei Kassel (Nordhessen) kommt es immer wieder zu Unfällen, nun soll neue Technik Abhilfe schaffen: Sie soll Stau vorbeugen und die schweren, teils tödlichen Unfälle verhindern. Hessen Mobil hat zwölf neue Stauwarner auf der A7 in Südniedersachsen und Nordhessen aufstellen lassen. Die Standorte sind so gewählt, dass die vielen Kuppen in dem Bereich auf der A7 entschärft werden, wie Marco Lingemann, Sprecher der Hessen Mobil, im Gespräch mit der HNA erklärt.

Unfälle, wie der folgende, sollen mit dieser Maßnahme verhindert werden:

Nicht der einzige Unfall auf der A7:

Nach mehreren schweren Verkehrsunfällen auf der A7 zwischen Dreieck Fulda und Fulda Mitte staut sich der Verkehr - Rettungshubschrauber im Einsatz.

Bei einer Polizeikontrolle auf der A7 wurde ein Lkw-Fahrer mit viel zu hoher Geschwindigkeit erwischt.

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