Kollege war offenbar unbeliebt

Mitarbeiter verabschieden Chefarzt mit fieser Anzeige

Erfurt. Mit einer bösen Zeitungsanzeige haben sich die Mitarbeiter eines Krankenhauses in Erfurt an ihrem ehemaligen Chefarzt gerächt, der offenbar sehr unbeliebt war.

Mit „Lieber Gerald“ beginnt der Text noch harmlos, doch gleich darauf folgt: „Wir sind dankbar miterleben zu dürfen, dass du nach 17 traurigen Jahren endlich den Weg aus Erfurt herausgefunden hast.“ Und weiter: „Um Chefarzt zu sein, braucht man eben Köpfchen und Händchen, soziale und fachliche Kompetenz, sowie Empathie, Worte, die dir völlig fremd sind“, heißt es in dem kurzen Text.

Die Anzeige ist am Wochenende in der Thüringer Allgemeinen erschienen, seitdem wird sie vielfach in den sozialen Netzwerken geteilt.

Auch die Zeitung selbst hat das Inserat am Mittwoch aufgegriffen und bei der betroffenen Klinik nachgefragt. Dort distanziere man sich von der anonymen Anzeige, heißt es. Der oder die Urheber seien nicht bekannt. Der Angesprochene selbst reagierte gegenüber der Thüringer Allgemeinen zudem gelassen auf die Veröffentlichung. „Ich äußere mich nicht dazu. Das ist Sache der Klinik. Dass sich die Klinik distanziert hat, sollte als Aussage ausreichen“, sagte der Mediziner demnach.

Anzeigen in der HNA waren Internet-Hit

Vor Kurzem hatten auch zwei Anzeigen in der HNA überregionale Bekanntheit erlangt.

Zum einen war das eine Stellenanzeige, in der die Firma Horo aus Fuldatal (Kreis Kassel) einen „durchgeknallten, hirnlosen Monteur“ suchte - und sogar fand.

Zum anderen wurde vergangene Woche ein im extremen Jugendslang verfasster Wohnungsgesuch einer Familie aus Kassel zum Internet-Hit. Mehr dazu lesen Sie hier.

Rubriklistenbild: © Jan-Henrik Wiebe/nh

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