Acht US-Soldaten bei Anschlagserie getötet

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Der Oktober war der verlustreichste Monat für die US-Armee in Afghanistan.

Kabul - Acht Jahre nach Beginn des Einsatzes in Afghanistan verzeichnet die US-Armee im Oktober ihren bislang verlustreichsten Monat am Hindukusch.

Bei einer Anschlagserie im Süden des Landes wurden am Dienstag nach Angaben der Internationalen Schutztruppe ISAF acht US-Soldaten und ein ziviler afghanischer ISAF-Mitarbeiter getötet. Die NATO-geführte Schutztruppe teilte mit, bei einer Anzahl von “komplexen Angriffen“ mit selbstgebauten Sprengsätzen seien zudem mehrere Soldaten verletzt worden. Nähere Angaben machte die ISAF nicht. Nach Angaben des unabhängigen Internetdienstes icasualties.org ist der Oktober mit bislang mindestens 53 Toten schon jetzt der verlustreichste Monat für die US-Truppen in Afghanistan.

Im August - dem Monat der von den Taliban bekämpften Präsidentschaftswahl - kamen laut icasualties.org 51 US-Soldaten am Hindukusch ums Leben. Bei Hubschrauberabstürzen in Afghanistan waren erst am Montag mindestens 14 Amerikaner getötet worden. Die ISAF hatte am Montag mitgeteilt, im Westen des Landes seien sieben US- Soldaten und drei Zivilisten getötet worden, als ein Transporthubschrauber aus ungeklärter Ursache abstürzte. Vier weitere US-Soldaten starben im Süden Afghanistans, als zwei Kampfhubschrauber in der Luft zusammenstießen und abstürzten.

Ein Angriff von Aufständischen wurde in beiden Fällen ausgeschlossen. Die ISAF teilte am Dienstag mit, zwei Wochen nach dem Absturz eines Militärflugzeugs in den Bergen im Nordosten des Landes seien die Leichen von drei zivilen Besatzungsmitgliedern geborgen worden. Das Flugzeug sei am 13. Oktober nach einem Routineflug über der ostafghanischen Provinz Nuristan nicht zum Stützpunkt Bagram zurückgekehrt. Man gehe nicht von feindlichem Beschuss aus, der Vorfall werde aber untersucht.

dpa

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