Keine Chance auf Schneefall

Adventswetter in der Region: Stürmisch, regnerisch und wärmer

Es wird ziemlich ungemütlich in Deutschland: Gleich zwei Tiefdruckgebiete sorgen auch in unserer Region für Wind und Regen. Allerdings wird es wärmer als in den vergangenen Tagen.

Ein ungewöhnlich starkes Orkantief über dem Atlantik beschert aktuell großen Teilen Deutschlands Orkanböen. An der Nordseeküste und in den Mittelgebirgen erwarten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bis Freitag Stürme bis Windstärke 12. Selbst über das Flachland fegt der Wind in den kommenden Tagen mit bis zu 70 Stundenkilometer hinweg, wie der DWD am Mittwoch in Offenbach mitteilte. Auf Helgoland wurde in der Nacht zum Mittwoch bereits eine Windgeschwindigkeit von 101 Stundenkilometern gemessen, auf Sylt 97 und auf dem Brocken im Harz sogar 123.

Die Windstärken im Überblick

Ursache ist Tief "Alexandra", das südöstlich von Island liegt und zum Nordmeer weiterzieht. Es bringt aber nicht nur Sturm, sondern auch recht milde Luft nach Deutschland: Für Freitag erwarten die Wetterforscher bereits wieder Temperaturen von bis zu elf Grad - von Schnee ist da keine Spur. Ein richtiger Winter ist in diesem Advent offenbar nicht in Sicht.

In der Nacht auf Freitag soll das Tief "Billie" folgen. Erwartet werden starke Winde. Am Mittwoch und Donnerstag braut sich das Orkantief noch über der Nordsee zusammen, soll dann aber den seinen Kurs auf Deutschland nehmen. Dann werden insbesondere die Küsten- und Bergregionen von starken Böen betroffen sein.

Grau und trüb bleibt es bis zum Ende der Woche auch in ganz Nordhessen - allerdings wird es auch milder als in den vergangenen Tagen. Kassel erwartet am Donnerstag Regen bei maximal 7 Grad. In der Nacht sinken die Temperaturen auf 2 Grad ab. Am Freitag drohen dann bei mäßigen Regenschauern Windböen bei 6 Grad.

In Korbach im Kreis Waldeck-Frankenberg werden am Donnerstag tagsüber höchstens 5 Grad erreicht. Die Wolkendecke lockert kaum auf. Auch dort regnet es in kurzen Abständen immer wieder. Insgesamt wird es im Landkreis bis einschließlich Freitag recht windig und regnerisch. Mit maximal 3 Grad wird es in Willingen (Upland) zwar kälter, doch es bleibt bei Regen. Auch im beliebten Skigebiet fällt bis zum Wochenende kein Schnee - nur Schneeregen ist vereinzelt möglich. In Fritzlar (Schwalm-Eder-Kreis) kommt am Donnerstag und Freitag immer wieder die Sonne zwischen dicken Wolken und gelegentlichen Schauern hervor. Dabei erreicht das Thermometer höchstens 8 Grad. Am Freitag bleibt es tagsüber recht windig.

In Südniedersachsen bleibt es bis einschließlich Freitag nass. Gleichzeitig steigen die Temperaturen in dieser Region auf bis zu 9 Grad über den Gefrierpunkt - also auch keine Chance auf Schnee.

In Northeim schafft es die Sonne bei bis zu 6 Grad am Donnerstagnachmittag immer wieder die Regenwolken zu durchbrechen. Am Freitag gibt es einen Mix aus Regen, Windböen und kurzen Sonnenpausen bei maximal 9 Grad. In Hann. Münden und Göttingen wird es schon am Donnerstag ziemlich windig. Den ganzen Tag über regnet es. Am Freitag wird es bei maximal 8 Grad noch windiger und es bleibt trüb und regnerisch. (dob/dpa)

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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