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Plötzliche Änderungen im Europa-Park – wegen Russland-Ukraine-Konflikt

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Von: Samira Müller

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Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine eskaliert: Es herrscht Krieg. Deshalb trifft der Europa-Park in Rust eine abrupte Entscheidung.

Rust – Russland hat die Ukraine angegriffen und bombardiert das Land. Aufgrund des Krieges hat sich der Europa-Park in Rust, Deutschlands größter Freizeitpark, dazu entschieden, die Zusammenarbeit mit dem russischen Konzern Gazprom und dem Gaspipeline-Betreiber Nord Stream 2 auszusetzen. Das teilte eine Sprecherin des Parks am Donnerstag (24.02.2022) der dpa mit. Der Konzern zählte zu einem der größten Sponsoren des Freizeitparks, der ihn seit 2009 unterstützte.

Europa-Park
Eröffnung12.07.1975
Fläche95 Hektar
OrtRust, Baden-Württemberg

So wird aus dem „blue fire Megacoaster powered by Nord Stream 2“ der „blue fire Megacoaster“. Die Katapult-Achterbahn beschleunigt innerhalb von 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Auf 1000 Metern Länge hat sie mehrere Loopings.

Europa-Park setzt Zusammenarbeit mit Nord Stream 2 wegen Ukraine-Krieg aus

Der „Nord Stream 2 Dome“, der ehemals die „Gazprom Erlebniswelt“ war, wurde zu „blue fire Dome“ umbenannt. Bei ihm soll das Publikum unter anderem auf großen LED-Bildschirmen Eindrücke von der Unterwasserwelt der Ostsee bekommen. Dort befindet sich auch ein Café.

Europa-Park in Rust
Der Europa-Park beendet die Zusammenarbeit mit Nord Stream 2 wegen des Angriffs von Russland auf die Ukraine. © Patrick Seeger/dpa

Das Unternehmen Nord Stream 2 listet die Achterbahnen unter Kultursponsoring auf. Um welche Summen es geht, sagte die Europa-Park-Sprecherin nicht.

Ukraine-Konflikt: Europa-Park trennt sich von Sponsor Gazprom

Die Bundesregierung stoppte das Genehmigungsverfahren für die russisch-deutsche Erdgasleitung Nord Stream 2 bereits, nachdem sich die Lage an der russisch-ukrainischen Grenze schon Anfang der Woche zugespitzt hatte.

Der Europa-Park, der sich derzeit in der Winterpause befindet und Ende März wieder in die Sommer-Saison startet, erklärte am Dienstag (22.02.2022) daraufhin, streng zwischen Politik und Wirtschaft zu trennen und zu den Kooperationen „vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen immer im Austausch mit den Partnern“ zu sein.

Erst vor wenigen Tagen äußerten sich Fans wütend über die Preisstrategie vom Europa-Park*. (Samira Müller mit dpa) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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