Makaken passen ihre Bewegungen einander an

Auch Affen bewegen sich im Gleichklang

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Japanische Makaken

Berlin - Genau wie Menschen bringen auch Affen ihre Bewegungen untereinander in Einklang. Japanische Forscher haben gezeigt, dass Makaken ihre Gesten synchronisieren - spontan und ohne sich abzustimmen.

Das geschehe sowohl, wenn sich die Affen gegenübersitzen, als auch, wenn sie nur ein Video von einem Artgenossen sehen, schreibt das Team um Autor Yasuo Nagasaka vom japanischen Riken Brain Science Institute im Fachjournal „Scientific Reports“.

Hätten Sie es gewusst? So alt werden Tiere

Ameisen werden bis zu sieben Jahre alt. © dpa
Bären werden bis zu 50 Jahre alt. © dpa
Eintagsfliegen werden nur einen Tag alt. © dpa
Elefanten werden bis zu 85 Jahre alt. © dpa
Enten werden bis zu 22 Jahre alt. © dpa
Füchse werden bis zu 15 Jahre alt © dpa
Hirsche werden bis zu 35 Jahre alt. © dpa
Hunde werden bis zu 15 Jahre alt. © dpa
Kakadus werden bis zu 100 Jahre alt © dpa
Kanarienvögel werden bis zu 22 Jahre alt. © dpa
Karpfen werden bis zu 120 Jahre alt. © dpa
Katzen werden bis zu 15 Jahre alt © dpa
Kröten werden bis zu 40 Jahre alt. © dpa
Krokodile werden bis zu 50 Jahre alt. © dpa
Löwen werden bis zu 35 Jahre alt © dpa
Maikäfer werden bis zu sechs Wochen alt. © dpa
Mäuse werden bis zu drei Jahre alt. © dpa
Nashörner werden bis zu 50 Jahre alt. © dpa
Pferde werden bis zu 40 Jahre alt. © dpa
Regenwürmer werden bis zu zehn Jahre alt. © dpa
Riesenschildkröten werden bis zu 180 Jahre alt. © dpa
Schimpansen werden bis zu 40 Jahre alt. © dpa
Manche Schmetterlinge werden nur einen Tag alt. © dpa
Steinadler werden bis zu 100 Jahre alt. © dpa
Uhus werden bis zu 70 Jahre alt. © dpa
Wale werden bis zu 120 Jahre alt. © dpa
Wespen werden bis zu einem Jahr alt. © dpa
Wildgänse werden bis zu 80 Jahre alt. © dpa

Es sei das erste Mal, dass eine soziale Synchronisation von Tieren unter Laborbedingungen nachgewiesen wurde, schreiben die Forscher. Sie hatten in einem Experiment den Affen beigebracht, mit einer Hand einen Knopf zu drücken. Als die Tiere dann einem Artgenossen gegenübersaßen, passten sie ihre Drückbewegungen einander an. Mal waren die Bewegungen schneller, mal langsamer. Ähnlich lief das Experiment mit einem gefilmten Makaken ab. Wenn sich die Tiere direkt sahen und hörten, war der Einklang ihrer Bewegungen allerdings am größten.

Beim Menschen werden synchronisierte Bewegungen als Zeichen von Verbundenheit gedeutet. Zum Beispiel, wenn Partner ihre Schritte aneinander anpassen oder wenn der Applaus nach einem Konzert immer mehr zum Gleichklang wird. All das geschehe unbewusst. „Warum die Affen ihr Verhalten synchronisieren, ist noch nicht klar“, schreiben die Forscher. „Es könnte ein entscheidender Teil sozialer Anpassung sein - wichtig, um zu überleben.“

dpa

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