Air France 447

Flugzeug ist vielleicht in der Luft  zerbrochen

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Angehörige trauern in Notre Dame um die Opfer.

Paris - Schwere See behindert die Bergungsarbeiten im Atlantik, während in Paris hunderte Menschen an der Trauerfeier teilnahmen. Die Air France 447 ist möglicherweise in der Luft auseinandergebrochen.

Suchmannschaften haben am Mittwoch weitere Trümmerteile der abgestürzten Air-France-Maschine im Atlantik entdeckt. Schwere See behinderte aber die Bergungsarbeiten. Die brasilianische Zeitung “O Estado de S. Paulo“ druckte unterdessen eine Chronik der Funksignale ab, die über das bisher Bekannte hinausgeht. Sollte sie sich als korrekt herausstellen, deutet sie darauf hin, dass Flug 447 in tausenden Meter Höhe auseinandergebrochen ist, als die Maschine durch einen gewaltigen Gewittersturm flog.

Bilder: Air-France-Flug 447 wird vermisst

Brasilianische Soldaten bergen ein Opfer. © ap
Die Bergungsarbeiten werden auch nachts fortgesetzt. © ap
Zwei Männer transportieren eine Leiche aus einem Helikopter. © ap
Ein Soldat nimmt zwischen zwei Einsatzflügen eine kleine Auszeit. © ap
Traurige Fracht: In einer Kühlbox werden 16 Opfer abtransportiert. © ap
Die Kühlbox wird in ein Flugzeug verladen. © ap
Ein Hubschrauber kreist über der Unglücksstelle. © ap
Der Abtransport der Opfer wird zur traurigen Routine. © ap
An dieser Skizze können sich die Bergungsmannschaften orientieren. © ap
Die Einsatzkräfte arbeiten rund um die Uhr. © ap
Bei den Bergungsarbeiten müssen die Soldaten Atemschutzmasken tragen.   © ap
Ein Plan kennzeichnet die Absturzstelle. © ap
Plastikwesten sollen die Männer vor Infektionen schützen. © ap
Ein Opfer wird abtransportiert. © ap
Die brasilianischen Soldaten haben einen schweren Job zu erledigen. © ap
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Trauernde Angehörige von Absturzopfern am Tom Jobim-Flughafen in Rio de Janeiro. © dpa
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Aldair Gomes, Vater des vermisten Marcelo Parente. © dpa
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Weinende Angehörige und Freunde von Absturzopfern in einem Hotel in Rio de Janeiro (Brasilien). © dpa
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Die Crew des französischen Frachters „Marfret Douce France“ hat gesehen, wie Trümmer im Atlantik schwammen. Vermutlich stammen diese von der Unglücksmaschine. © dpa
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Die Crew eines französischen Militärfliegers in ihrer Basis in Dakar (Senegal). Die Piloten bereiten sich auf den Abflug zu einer Suche an der vermeintlichen Absturzstelle vor. © AP
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Die Crew eines französischen Militärflugzeugs auf einer Basis in Dakar (Senegal). Das Flugzeug wird zur vermeintlichen Absturzstelle aufbrechen. © AP
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Das Suchflugzeug des französischen Militärs. © dpa
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Auf dem Radarschirm suchen Crewmitglieder des Suchflugzeugs Überreste der verunglückten Maschine. © dpa
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Das Suchflugzeug des französischen Militärs kreist über dem Atlantik. © dpa
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Reporter hinter einer Absperrung vor dem Air France Chcek In-Schalter am Tom Jobim Flughafen in Rio de Janeiro. © AP
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Paulo Henrique (Mitte) Mitglied der brasilianischen Luftfahrtbehörde ANAC spricht mit Journalisten vor dem Hotel in Rio de Janeiro, in dem Air France Angehörige der Opfer betreut. © AP
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Air France-KLM-Präsident Jean Cyril Spinetta, (rechts) und Air France-KLM Vorstandschef Pierre-Henri Gourgeon treffen vor einem Hotel nahe des Pariser Charles de Gaulle-Flughafens ein. © AP
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Isabelle Birem, Air France-Generaldirektorin in Brasilien trifft im Hotel ein, wo die Fluglinie die Angehörigen der Opfer untergebracht hat. © AP
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Angehörige der Absturz-Opfer in einem Hotel in Rio de Janeiro. Dort hat Air France die Angehörigen untergebracht. © AP
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Ärzte, Psychiater und andere Helfer treffen in Rio de Janeiro ein, um sich um die Angehörigen der Absturz-Opfer zu kümmern. © AP
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Eine Angehörige hat auf dem Flughafen Charles de Gaulle in Paris soeben von dem Unglück erfahren. © dpa
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Flug AF 447 kam niemals in Paris an. © ap
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Die Unglücksmaschine war vom Typ Airbus A330. © dpa
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Journalisten am Air-France-Check in Schalter in Rio de Janeiro. © dpa
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Die Angehörigen sind verzweifelt. © dpa
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Ein Frau mit Kind ist auf dem Weg zum Krisenstab, um Informationen über Flug AF447 zu bekommen. © ap
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Die Hoffnung auf ein Wunder schwindet. © dpa
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Angehörige auf dem Weg zum Flughafen in Rio de Janeiro. © dpa
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In einem Bus werden Freunde und Verwandte der Vermissten zum Flughafen in Rio de Janeiro gebracht. © dpa
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Gerade ist am Flughafen in Paris bekanntgegeben worden, dass Flug AF 447 vermisst wird. © ap
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Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy macht sich am Flughafen Charles de Gaulle in Paris ein Bild von der Lage. © ap
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Eine Suchmannschaft macht sich von Brasilien aus auf die Suche nach Vermissten.  © ap
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Die Nachricht ist für die Angehörigen unfassbar. © ap
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Mit einem mulmigen Gefühl checken Passagiere in Rio de Janeiro kurz nach Bekanntwerden des Unglücks ein. © ap
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Gerade ist die Unglücksmeldung in Rio verkündet worden. © ap
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Im Windsor Hotel in Rio de Janeiro werden die Angehörigen betreut. © ap
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Eine Maschine der Air France. © ap
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Für Freunde und Verwandte gibt es in Paris am Flughafen einen gesonderten Eingang. © ap
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Der Ankunftsbereich am Flughafen Charles de Gaulle in Paris. © ap
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Eine Maschine aus der Air-France-Flotte. © ap
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Sicherheitskräfte schirmen den Eingang für Angehörige am Flughafen von Paris ab. © ap
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Die Ungewissheit ist für die Angehörigen unerträglich. © ap
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Brasiliens Vize-Präsident Jose Alencar (M.) bei einer Pressekonferenz am Flughafen von Rio. © ap
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Gerade ist in Paris die unfassbare Nachricht verkündet worden. © ap
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Ein Schalter am Flughafen von Rio. Flug AF 447 steht noch angeschrieben. © ap
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Ein Angehörige ist am Flughafen von Rio umringt von Journalisten. © ap
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Eine Journalistin bei Recherchearbeiten am Flughafen von Rio. © ap
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Das Medieninteresse ist riesengroß. © ap
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Ein Mann und eine Frau trösten sich gegenseitig. © ap
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Isabelle Birem, Air France Generaldirektorin für Brasilien, bei einer Pressekonferenz in Sao Paulo. © ap
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Ein Mann versucht an einem Air-France-Schalter am Flughafen in Rio Informationen zu bekommen. © ap
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Eine Frau checkt in Rio ein. Gerade ist die Unglücksmeldung verkündet worden. © ap
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Sanitäter betreuen Angehörige auf dem Flughafen in Paris. © dpa

In den letzten dramatischen Minuten fielen demnach nacheinander lebenswichtige Systeme an Bord der Unglücksmaschine aus. Die Zeitung beruft sich auf Quellen bei Air France. Weder die Fluglinie noch die brasilianische Luftwaffe wollte den Bericht bestätigen.

Der Airbus soll kurz vor seinem Absturz eine Fülle an technischen Problemen an die Zentrale der Fluglinie gefunkt haben. Um 4.10 Uhr deutscher Zeit am Montagmorgen habe das System gemeldet, die Crew habe den Autopiloten abgeschaltet, um das Flugzeug manuell zu steuern, sagte der Hamburger Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Er bezog sich auf Informationen der Air France, die derzeit in Expertenkreisen erörtert würden. “Dann gab es zwei bis drei Minuten lang eine Flut von Fehlermeldungen: Das Navigationsgerät fiel aus, die Darstellung auf den Bordbildschirmen war weg und anderes.“

Die letzte Information kam demnach um 4.14 Uhr: “Der Kabinendruck fiel ab. Das war die letzte Meldung, die vom Flugzeug automatisch über Satellit an die Unternehmenszentrale gefunkt wurde.“ Dann stürzte das Flugzeug mit 228 Menschen an Bord in den Atlantik.

Unter den am Mittwoch entdeckten Trümmerteilen sind nach Angaben der brasilianischen Luftwaffe ein etwa sieben Meter langes Flugzeugteil sowie etwa zehn weitere Metallstücke und ein 20 Kilometer langer Ölteppich. Eindeutige Identifikationsmerkmale fehlten. Leichen seien nicht gefunden worden, sagte Oberst Jorge Amaral.

Schwere See behindert die Bergungsarbeiten

Die neu entdeckten Hinweise befinden sich 90 Kilometer südlich der Zone, in der am Dienstag erste Trümmer der verschollenen Maschine gesichtet worden waren, 640 Kilometer nordöstlich der brasilianischen Inselkette Fernando de Noronha. Auf der Suche nach neuen Hinweisen überflogen Flugzeuge immer wieder das Seegebiet. Die Ankunft von Schiffen an der Absturzstelle verzögerte sich am Mittwoch wegen hoher See. Die ersten Taucher können daher erst am Donnerstag dort eintreffen, wie eine brasilianische Marinesprecherin mitteilte.

Die Hoffnung, die Black Box vom Meeresgrund bergen und das mysteriöse Verschwinden des Airbus A330 aufklären zu können, schwanden am dritten Tag nach dem Crash weiter. Mit einem U-Boot soll versucht werden, die Black Box mit den Flugdaten zu bergen. Das Gerät ist mit einem Peilsender ausgestattet, der rund 30 Tage lang sendet. Wegen der großen Wassertiefe bis 7.000 Meter sei er nicht optimistisch, dass die Black Box gefunden werden könne, sagte der Leiter der Untersuchungsbehörde, Paul-Louis Arslanian. Das französische Forschungsschiff mit entsprechenden U-Booten an Bord wird erst Anfang kommender Woche in dem Gebiet erwartet.

Bilder von der Trauerfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes

Mitarbeiter von Air France sind fassungslos. © ap
Ihre Freundin saß im Flugzeug. © ap
Das Präsidentenehepaar verlässt die Kirche Notre Dame. © ap
Das Präsidentenehepaar verlässt die Kirche Notre Dame. © ap
Ökumenische Trauerfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes im Atlantik. © ap
Angehörige trauern in Notre Dame um die Opfer. © dpa
Angehörige bei der Trauerfeier in Notre Dame. © dpa
Ökumenische Trauerfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes im Atlantik. © dpa
Frankreichs First Lady Carla Bruni nach der Trauerfeier. © dpa
Angehörige weinen bei der Trauerfeier in Notre Dame um die Opfer. © dpa
Jaques Chirac bei der Trauerfeier. © 
Air France Chefs Jean Cyrill und Henri Gourgeon kamen auch zur Trauerfeier. © dpa
Auch die französische Justizministerin Rachida Dati kam. © dpa
Trauernde auf dem Weg nach Notre Dame. © dpa

Mit einer Trauerfeier in der Pariser Kathedrale Notre Dame gedachten Familien, Politiker und tausende Bürger am Mittwoch der Opfer der Flugzeugkatastrophe. Auch ohne jede Spur der 228 Vermissten nahmen Angehörige am dritten Tag nach dem Unglück über dem Atlantik Abschied von ihren Lieben. Staatspräsident Nicolas Sarkozy, Premierminister François Fillon sowie Vertreter der katholischen, protestantischen, jüdischen und muslimischen Gemeinden nahmen an der Zeremonie in Paris teil. Auch zahlreiche Piloten, Flugbegleiter und Manager der Gesellschaft Air France trauerten um ihre vermissten Kollegen. Die Presse war nicht zugelassen. Tausende Menschen nahmen hinter den Absperrungen an dem Gottesdienst teil, der über Lautsprecher auf den Vorplatz der Kathedrale übertragen wurde.

Die schlimmsten Flugzeugabstürze

Flugzeugkatastrophen
12. November 2001: Eine Maschine der American Airlines stürzt nach dem Start in New York ab. Alle 265 Insassen kommen ums Leben. © dpa
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25. Mai 2002: Eine Boeing 747 der taiwanischen Fluggesellschaft China Airlines stürzt vor der taiwanischen Inselgruppe Penghu mit 225 Menschen an Bord ins Meer. Alle Passagiere sterben. © AP
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25. Mai 2002: Eine Boeing 747 der taiwanischen Fluggesellschaft China Airlines stürzt vor der taiwanischen Inselgruppe Penghu mit 225 Menschen an Bord ins Meer. Alle Passagiere sterben. © AP
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1. Juli 2002: Über Owingen bei Überlingen (Bodensee) krachen DHL-Flug 611 und der Bashkirian-Airlines-Flug 2937  zusammen. 71 Menschen sterben, darunter 49 Kinder. © AP
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1. Juli 2002: Über Owingen bei Überlingen (Bodensee) krachen DHL-Flug 611 und der Bashkirian-Airlines-Flug 2937  zusammen. 71 Menschen sterben, darunter 49 Kinder. © AP
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19. Februar 2003: Beim Absturz eines iranischen Militärflugzeugs vom Typ Iljuschin kommen auf einem Inlandsflug von Sahedan nach Kerman alle 275 Insassen ums Leben. © AP
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3. Januar 2004: Beim Absturz einer ägyptischen Chartermaschine der Fluggesellschaft Flash Airline ins Rote Meer werden alle 148 Menschen an Bord getötet. (Archivbild der Unglücksmaschine) © AP
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3. Januar 2004: Beim Absturz einer ägyptischen Chartermaschine der Fluggesellschaft Flash Airline ins Rote Meer werden alle 148 Menschen an Bord getötet. © dpa
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14. August 2005: Ein zyprisches Passagierflugzeug mit 121 Insassen prallt führerlos gegen einen Berg und zerschellt. Alle Menschen an Bord der Boeing 737 der Helios Airlines kommen ums Leben. Die Piloten waren möglicherweise wegen eines Druckabfalls bewusstlos. © AP
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16. August 2005: Eine Maschine der kolumbianischen Gesellschaft West Caribbean Airways stürzt auf dem Weg von Panama nach Martinique im Westen von Venezuela ab. Alle 160 Insassen werden getötet. © AP
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5. September 2005: Ein indonesisches Passagierflugzeug stürzt über der Großstadt Medan in Sumatra ab. 143 Menschen kommen ums Leben. © AP
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22. Oktober 2005: Kurz nach dem Start in der nigerianischen Hauptstadt Lagos stürzt eine Boeing 737 mit 117 Menschen an Bord ab. Keiner überlebt. © AP
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10. Dezember 2005: Eine aus Abuja kommende DC-9 der Inlandsfluggesellschaft Sosoliso stürzt bei stürmischem Wetter im Landeanflug auf die nigerianische Stadt Port Harcourt. 107 Passagiere, darunter 71 Schulkinder, sterben. © AP
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9. Juli 2006: Ein Airbus A310 mit mindestens 201 Menschen an Bord kommt am Flughafen der sibirischen Stadt Irkutsk von der regennassen Landebahn ab, durchbricht eine zwei Meter hohe Beton-Barriere, prallt gegen ein Gebäude und geht in Flammen auf. 124 Menschen sterben. © AP
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22. August 2006: Beim Absturz einer Passagiermaschine im Osten der Ukraine kommen alle 170 Insassen ums Leben, darunter 45 Kinder. Die Tu-154 war auf dem Weg vom Badeort Anapa am Schwarzen Meer nach St. Petersburg. © AP
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27. August 2006: Eine Maschine der Fluggesellschaft Comair stürzt nach dem Start am Flughafen Lexington im US- Staat Kentucky ab. Nur einer der 50 Menschen an Bord überlebt. © AP
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20. August 2008: Auf dem Madrider Flughafen Barajas stürzt beim Start eine zweistrahlige MD -80 kurz hinter dem Rollfeld zu Boden und zerschellt. Von den 172 M enschen an Bord überleben nur 19. © AP
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24. August 2008: Beim Absturz einer Boeing 737 der Fluggesellschaft Itek Air nahe der kirgisischen Hauptstadt Bischkek kommen 68 Menschen zu Tode. 22 Menschen überlebten das Unglück. © AP
Wrackteil Airbus
01.Juni 2009: Die Katastrophe über dem Atlantik. Der Airbus der Fluggesellschaft Air France mit 228 Menschen an Bord ist zwischen Rio und Paris nach der Durchquerung einer Gewitterzone verschwunden.  © dpa
01. Juni 2009: Der Airbus mit 228 Menschen an Bord ist verschollen, darunter auch 26 Deutsche. Über die Unglücksursache wird noch spekuliert. © dpa
01. Juni 2009: 50 Leichen konnten geborgen werden. Die Opfer des AF 447-Absturzes sind laut Autopsiebericht "nicht ertrunken". © dpa
30. Juni 2009: Bei den Komoren stürzte ein Airbus A310 in den Indischen Ozean. Mehr als 150 Menschen waren an Bord. Nur ein Mädchen überlebte die Katastrophe. © 
30. Juni 2009: Die Französin Bahiya Bakari (12) hatte sich an ein Wrackteil geklammert und so überlebt. Es ist fast ein Wunder. © dpa
30. Juni 2009: Das 19 Jahre alte Flugzeug war am frühen Morgen bei schlechtem Wetter beim Landeanflug auf die Komoren abgestürzt. Französische Soldaten helfen bei der Suche nach Überlebenden. © dpa

Falsche Bombendrohung vor der Katastrophe

Wenige Tage vor der Katastrophe ging bei Air France eine Bombendrohung ein. Die anonyme Drohung habe sich aber auf einen Flug von Buenos Aires nach Paris am 27. Mai bezogen und als falsch erwiesen, sagte ein Air-France-Sprecher. Die betroffene Maschine, eine Boeing 777, sei überprüft worden, ohne dass Sprengstoff entdeckt worden wäre. Der französische Verteidigungsminister Hervé Morin erklärte, es gebe keine Hinweise, ein Anschlag könne hinter dem Absturz des Airbus A330 in der Nacht von Sonntag auf Montag stecken. Unter den 228 Menschen an Bord waren auch 26 Deutsche.

dpa/AP

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