Die Not ein wenig lindern

Aktion Advent: Hilfe für Menschen, die auf der Schattenseite stehen

Ein Lächeln zaubern: Bei der Aktion Advent ermöglichen auch kleine Spendenbeiträge, unverschuldet in Not geratenen Menschen Notwendiges zu beschaffen oder einen Wunsch zu erfüllen. Unser Symbolbild zeigt ein Mädchen in Frankfurt/Oder. Foto:  dpa

Wenn die Herbststürme wie in dieser Woche übers Land ziehen, der Regen aufs Dach prasselt und es so richtig ungemütlich draußen wird, sind die meisten Menschen froh, wenn sie im Haus bleiben und sich an die Heizung kuscheln können. Einige jedoch schauen jetzt bereits mit bangen Gedanken auf die kommende Winterzeit.

Sie wissen nicht, wie sie die Heizkosten in den kalten Monaten bezahlen sollen oder ob sie ihren Kindern gefütterte Schuhe oder eine dicke Jacke bieten können. Das ist die Zeit, in der unsere Leserinnen und Leser aktiv werden und zum Erfolg der Aktion Advent unserer Zeitung beitragen.

Freude über warme Stiefel

Seit mittlerweile fast vier Jahrzehnten stellen wir Schicksale von Mitbürgern in unserer Region vor, die – oft unverschuldet – in finanziell schlimme Lagen gekommen sind. Es gibt so viele traurige Fälle, bei denen wir mit einer Gabe aus der Aktion Advent helfen können. Immer wieder erhalten wir ein Feedback von denen, die eine Spende erhalten haben. Wir freuen uns mit der Familie, die dem Kind endlich mal ein kleines Weihnachtsgeschenk unter den Baum legen konnte und mit dem alten Herrn, der Dank ein paar warmer Winterstiefel auch in der kalten Jahreszeit nach draußen gehen kann.

Das Alles wäre ohne die Hilfe unserer Leser und der Geschäftsleute unserer Region nicht möglich. Viele Unternehmer spenden zum Teil große Beträge. Geschäftsleute und Gaststättenbesitzer stellten die bekannten Spardosen der Aktion Advent auf. Allein darin kamen im vergangenen Jahr fast 80.000 Euro zusammen. Über 600.000 Euro zählten die Spenden im Jahr 2013/2014. Gerade die zahllosen kleinen Beträge, die sich unsere Leser teilweise selber vom Mund absparen, tragen zu der großen Summe bei.

Auch in diesem Jahr wollen wir mit Hilfe unserer Leser dazu beitragen, die Not ein wenig zu lindern und ein Lächeln auf die Gesichter derer zu zaubern, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Ab heute bis in den Januar stellen wir wieder Menschen vor, die unserer Hilfe bedürfen. Den Spendenreigen eröffnet der Verlag Dierichs traditionell mit einer Einlage von 25 000 Euro auf dem Spendenkonto.

Kinder leiden am meisten

Gerade die Kinder sind es, die unter schlechten Bedingungen zu leiden haben. Das fängt bei der Betreuung an, geht über die Ernährung bis hin zur Bildung. Unsere Aktion „Kinder für Nordhessen“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Jungen und Mädchen ein Stück normale Kindheit zu ermöglichen. Wir unterstützen finanziell Sport- und Bewegungsprogramme, Nachhilfestunden und gemeinsames Frühstücken. Ein Teil der Spenden aus der Aktion Advent geht jedes Jahr an Kinder für Nordhessen.

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