AKW-Arbeiter: Viel mehr Strahlung als erlaubt

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Zwei Arbeiter im AKW Fukushima haben sich eine doppelt so hohe Strahlung wie erlaubt eingefangen.

Tokio - Wegen überhöhter Strahlenbelastung zweier Mitarbeiter hat die japanische Atomaufsicht den Kernkraftwerksbetreiber Tepco gerügt. Die Arbeiter hatten mehr als doppelt soviel Strahlung abbekommen wie erlaubt.

Die japanische Atomaufsicht hat den Kernkraftwerksbetreiber Tepco wegen einer massiven Überschreitung der zulässigen Strahlenbelastung von zwei Mitarbeitern in der havarierten Anlage Fukushima gerügt. Tepco habe nun zu ermitteln, warum die beiden im Kontrollraum eingesetzten Mitarbeiter mehr als doppelt soviel Strahlung ausgesetzt waren, wie von der Regierung zugelassen.

Dass die Mitarbeiter mehr Strahlung als erlaubt aufgenommen haben, war bereits vergangene Woche festgestellt worden. Am Freitag wurde das Untersuchungsergebnis mitgeteilt, wonach der Grenzwert um mehr als das Doppelte überschritten wurde.

Die Regierung hatte angesichts der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima die zulässige Strahlungshöchstgrenze von 100 Millisievert auf 250 Millisievert angehoben, damit die Arbeiter die Lage in dem Kraftwerk unter Kontrolle bringen konnten.

Ein dritter Mitarbeiter wird wegen erster Anzeichen für eine hohe Strahlenbelastung untersucht, hieß es weiter. Unterdessen sei in der Evakuierungszone um das Atomkraftwerk in mehreren Regionen ein Anstieg der Strahlenbelastung registriert worden, der über den Erwartungen liege.

dapd

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