Sicherheitshüter rund um die Uhr

Darum wird der Berliner Brennpunkt Alexanderplatz deutlich sicherer

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Neue Polizeiwache in Berlin auf dem Alexanderplatz.

Alleine im Jahr 2016 wurden auf dem Berliner Alexanderplatz 7820 Straftaten festgestellt - das meiste davon Taschendiebstähle. Nun dürfte sich die Lage in der Hauptstadt deutlich entschärfen.

Berlin - Als Reaktion auf die zunehmende Zahl von Straftaten ist am Berliner Alexanderplatz am Freitag nach mehrjähriger Diskussion und Planung eine neue Polizeiwache eröffnet worden. Berliner Beamte sowie ein Bundespolizist und ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes Mitte begannen dort am Freitag ihren Dienst. 

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) und Polizeipräsident Klaus Kandt sprachen von einem wichtigen Baustein der Kriminalitätsbekämpfung auf dem zentralen und bei Touristen beliebten Platz im Bezirk Mitte. "Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern zeigen: Die Polizei ist da, wo sie gebraucht wird - sichtbar, ansprechbar und hilfsbereit", erklärte Geisel. In der sogenannten Alexwache sollen künftig rund um die Uhr drei von insgesamt 20 Beamten für die Bevölkerung ansprechbar sein. Weiterhin soll der Neubau als "Anlauf- und Arbeitsstätte" für die Bundespolizei und das Ordnungsamt dienen. 

Berlin Alexanderplatz: 7820 Straftaten im Jahr 2016

Der Fertigbau steht nahe der Weltzeituhr und ist von allen Seiten gut sichtbar. Stadt und Bezirk reagieren mit der Wache auf die deutlich gestiegene Kriminalität auf dem Platz unter dem Fernsehturm. Im Umfeld des Alexanderplatzes war im Herbst 2012 ein Jugendlicher totgeprügelt worden. Seitdem häuften sich Meldungen über Gewalttaten und Diebstähle.

Auf dem Alexanderplatz im Stadtteil Mitte registrierte die Polizei im vergangenen Jahr 2016 ganze 7820 Straftaten, von denen allerdings der größere Teil Taschen- und Ladendiebstähle waren.

dpa/AFP

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