Als Senior nicht über unerfüllte Träume ärgern

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Blicken Senioren zurück, trauern sie oft unerfüllten Träumen nach. Wichtiger ist es jedoch festzuhalten, worauf es in ihrem Leben wirklich ankam. Foto: Felix Kästle

Ein Mal die Welt umsegeln oder mit dem Motorrad zum Nordkap? Die meisten Menschen möchten in ihrem Leben etwas ganz Besonderes erleben. Wer jedoch als Senior feststellt, dass aus dem Wunsch nichts geworden ist, sollte der verpassten Gelegenheit nicht nachtrauern.

München (dpa/tmn) - Vor allem im Alter bekommen manche Menschen das Gefühl, in ihrem Leben etwas verpasst zu haben. Wenn sie Bilanz ziehen, merken sie, dass sie einige der Träume aus jungen Jahren nie verwirklicht haben.

Statt darüber traurig zu sein oder sich zu ärgern, sollte man der Realität ins Auge sehen und sie akzeptieren, empfiehlt Dolpo Tulku Rinpoche. Er stammt aus Nepal und lehrt weltweit buddhistische Philosophie. Dabei hilft die Frage: "Will ich wirklich genau dieselben Dinge machen wie ein Teenager?" Die Antwort darauf ist meist klar, denn: "Körper und Geist werden gemeinsam älter."

Außerdem können nicht alle Wünsche wahr werden, sagt er. Viel wichtiger ist es deshalb, sich zu überlegen, was im eigenen Leben wirklich notwendig ist oder war. "Eine kleinere Auswahl schafft weniger Stress und hilft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren."

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