Alternativen zu Wolle: Tierfreundlich stricken und häkeln

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Stricken lässt sich auch mit Garnen, die als tierfreundlicher gelten. Foto: Kai Remmers

Wolle ist nicht gleich Wolle. Beim Häkeln und Stricken sollte man auf tiergerechte Verarbeitung achten. Peta macht dazu ein paar Vorschläge.

Stuttgart (dpa/tmn) - Fürs Häkeln und Stricken nutzen viele Wolle. Allerdings wird die nicht immer tierfreundlich gewonnen. Darauf weist die Tierrechtsorganisation Peta hin. Sie schlägt deshalb Alternativen vor:

Pullover und Strickjacken: Für diese Stücke empfiehlt Peta aufgeraute Baumwolle, da sie auch für Allergiker geeignet ist. Polyacryl wärmt, Polyamid und Polyester halten das Kleidungsstück geschmeidig und in Form. Gut beraten sei man mit Garnen aus Polyacryl oder Mischungen mit Baumwolle, Polyamid und Polyester.

Schals und Mützen: Hier greift man zum Beispiel zu wärmendem Polyacryl oder Mischungen von Polyacryl mit Baumwolle, Viskose und Polyamid. Letztere machen die Kleidung weich und elastisch.

Socken: Für Socken greift man zu reiner Baumwolle oder deren Mischungen mit Polyester, Polyamid und Polyacryl, rät Peta. Denn Baumwolle sei zum Beispiel einfach zu reinigen, Polyester transportiert Schweiß vom Körper weg.

Kleidung für Babys und Kinder: Auch hier ist die pflegeleichte Baumwolle eine gute Wahl. Polyamid hält die beanspruchte Kleidung in Form.

Sommerklamotten: Leinen ist hier eine Möglichkeit. Viskose macht das Stück geschmeidig. Und Polyamid sowie Polyester verhindern, dass es knittert.

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