Von langer Hand geplant

Amoklauf mit Rasiermesser: 14 Verletzte

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Der Polizei gelang es schließlich, den 20-Jährigen zu überwältigen und festzunehmen

Houston - Ein 20-Jähriger ist an einem College in den USA mit einem Rasiermesser Amok gelaufen und hat 14 Studenten zum Teil schwer verletzt. Die Tat hatte er von langer Hand geplant.

Einer der 14 Verletzten wird in einen Krankenwagen eingeladen

Ein mit einer Art Rasiermesser bewaffneter 20 Jahre alter Student hat auf einem Hochschulgelände in Texas mindestens 14 Menschen verletzt, einige davon schwer.

Nach Angaben der Polizei ging der Notruf am Lone Star College in der Stadt Cypress um kurz nach 11 Uhr Vormittags ein. Es hieß, ein Mann laufe über den Campus und „sticht auf Menschen ein“. Die Universität gab darauf sofort Alarm und forderte die Studenten auf, sich an einem sicherem Ort zu verstecken. Zeitweise hieß es gar, es seien zwei Angreifer auf dem Gelände.

Einer der bedrohten Studenten habe sich ein Herz gefasst und den Angreifer niedergerungen, sagte Sheriff Adrian Garcia vor Journalisten. Ein Augenzeuge hatte zuvor berichtet, er habe gesehen, wie mehrere Polizeibeamte hinter dem mutmaßlichen Angreifer herrannten. Einer der Polizisten habe eine Elektroschockwaffe eingesetzt, um den Mann zu überwältigen.

Attacke war von langer Hand geplant

Der Verdächtige wurde Behördenangaben zufolge festgenommen, er wird der schweren Körperverletzung beschuldigt. Die Polizei teilte zu dem Täter mit, der 20-Jährige habe seit einiger Zeit die Messerattacke geplant. Seit seiner Grundschulzeit habe er Fantasien gehabt, Menschen zu erstechen. Zwei der Opfer befanden sich mehrere Stunden nach dem Überfall am Dienstag noch in kritischem Zustand.

AP/dpa

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