Hund in Mietwohnung

Amtsgericht entscheidet über Schicksal von Hund Toby

+
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes dürfen Vermieter die Haltung von Hunden und Katzen in Mietverträgen nicht generell verbieten.

Hannover - Im Rechtsstreit um die Haltung eines Hundes in einer Mietwohnung trifft das Amtsgericht Hannover eine Entscheidung.

Dabei geht es um die Frage, ob eine Mieterin ihren schwarzen Mischling Toby behalten darf. Die Frau hatte das Tier angeschafft, obwohl sie dazu laut Mietvertrag eine Genehmigung des Vermieters hätte einholen müssen.

Sie argumentiert, dass sich ihr Gesundheitszustand seit dem Zusammenleben mit Toby erheblich gebessert habe. Dagegen macht der Vermieter geltend, dass sich die Hausbewohner durch den Vierbeiner gestört fühlten. Toby belle, verschmutze den Hausflur und zerstöre die Treppenstufen.

Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes dürfen Vermieter die Haltung von Hunden und Katzen in Mietverträgen nicht generell verbieten. Erforderlich sei vielmehr eine Abwägung im Einzelfall, urteilten die Karlsruher Richter im Frühjahr 2013.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.