Angemerkt: Nie mit Smartphone in den Urlaub

Tibor Pézsa über Arbeit im Urlaub

Welcher fleißige Arbeitnehmer kennt das nicht: Urlaub ist zunächst einmal Stress, weil wir ja vorher noch alles erledigen wollen, was wir sowieso nie schaffen.

Aber gut: Sind wir erst auf der Insel, steigt das Gefühl vollständiger Sinn- und Nutzlosigkeit in eben dem Maße wie die Erholung einsetzt. Aber wir haben ja unser Smartphone dabei.

Tibor Pézsa über Arbeit im Urlaub

Beim ersten Mal widerstehen wir noch der Versuchung, unsere E-Mails und das Internet als solches zu checken, während das Meer vor sich hinschwappt. Doch dann geben wir nach. Die Folgen sind erheblich; kurzum: An dieser Stelle endet unser Urlaub, auch wenn wir körperlich noch auf der Insel sind.

Was zuhause nicht alles an Arbeit auf uns wartet! Kurz erwägen wir die Vorteile eines ganz anderen, eines kargen Lebens in ländlicher Abgeschiedenheit, vielleicht ja auf einer Insel? Am letzten Urlaubstag resignieren wir, wir fahren heim. Was: 398 neue E-Mails? Wie bitte: Alles nur Werbemüll? Das beunruhigt uns jetzt ganz besonders: Hat etwa niemand gemerkt, dass wir überhaupt weg waren? In der Kantine sehen wir dann dieses eigentümliche Flackern in den Augen unserer Kollegen und wissen Bescheid: Die hatten auch ein Smartphone mit. Und bräuchten mal Urlaub, genau wie wir.

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