Aus Angst vor totem Großvater

Achtjähriger heiratet 61-Jährige

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In Südafrika gab es eine Hochzeit zwischen einem achtjährigen Jungen und einer 61-Jährigen verheiratete Mutter von fünf erwachsenen Kindern.

Tshwane - Bizarre Hochzeit: Ein achtjähriger Junge hat in Südafrika eine 61-jährige Frau geheiratet. Der Grund: Seine Familie hat Angst vor dem Zorn der toten Vorfahren.

Es klingt wie eine ganz normale Hochzeit: Das strahlende Paar - der Bräutigam im schillernden silberfarbenen Anzug mit passender Fliege, die Braut in strahlendes Weiß gehülllt - tritt vor den Altar, tauscht vor der jubelnden Menge die Ringe und küsst sich. Doch die Vermählung, die kürzlich im südafrikanischen Tshwane stattfand, dürfte zumindest für uns eine der ungewöhnlichsten des Jahres sein. Denn Sanele Masilela ist gerade einmal acht Jahre alt und seine Zukünftige könnte mit ihren 61 Jahren locker seine Großmutter sein. Und der Altersunterschied von 53 Jahren ist nicht das einzig bizarre Detail der Geschichte, wie die Huffington Post berichtet.  

Denn Liebe war es nicht, was die beiden zusammenführte - sondern Angst. Saneles Großvater, nach dem der Junge benannt wurde, wollte nämlich, dass die beiden den Bund fürs Leben schließen, bevor er starb. Um den toten Vorfahren glücklich zu machen und seinen Wunsch zu erfüllen, haben sie die Hochzeit arrangiert. "Wenn wir das nicht getan hätten, wäre etwas Schlimmes passiert", sagt die Saneles Mutter, die selber 15 Jahre jünger als die Braut ist. Sie kann nichts Falsches an der Zeremonie finden, die sie selber mit umgerechnet über 1000 Euro finanziert hat. Gut 500 Euro bekam die Braut noch dazu.

Die irrsten wahren Geschichten der Welt

In Saudi-Arabien verklagte eine junge Frau ihren Mann, weil sie nach drei Jahren Ehe noch Jungfrau war. Der Anwalt des Mannes verwies auf die Impotenz seines Mandanten. Er wolle die Frau nur gegen Rückzahlung der 40.000 Rial (7.818 Euro) Brautgeld freigeben. Die Frau verlangte finanzielle Entschädigung für die drei Jahre ohne Sex. © dpa
In Sydney sprang ein Känguru versehentlich durch ein Fenster in das Schlafzimmer des ausgewanderten Schweizer Kochs Beat Ettlin und landete in dessen Ehebett. Verwirrt hüpfte das Tier durch das ganze Haus. Ettlin konnte es schließlich in den Schwitzkasten nehmen und hinausjagen. Das Känguru verschwand in einem nahen Tierschutzpark. © dpa
In Neuseeland kam ein 21-jähriger Mann beim Versuch, einen Tresor zu knacken, ins Schwitzen. Als er deshalb seine Maske abnahm, filmte ihn eine versteckte Kamera. Die Polizei veröffentlichte die Fotos auf Facebook, der Räuber wurde am nächsten Tag gefasst. © dpa
Eine Diebin, die in einem Designer-Shop in Florida sechs Geldbörsen mit insgesamt 1.200 Dollar gestohlen hatte, stolperte auf der Flucht vor dem Kaufhausdetektiv vor dem heranrollenden Wagen ihres Komplizen, geriet unter die Räder, kam wieder auf die Beine, sprang auf die Kühlerhaube, rutschte ab und wurde abermals überrollt. Beim dritten Versuch schaffte sie es ins Auto und entkam. © dpa
Weil sie gepiercte Katzen zum Verkauf angeboten hatte, wurde Holly Crawford aus Pennsylvania von Tierschützern angezeigt. Sie hatte den Katzen Piercings an Ohren, Hals und Schweif verpasst und sie im Internet für hunderte Dollars als „Gothic Kitten“ angepriesen. © dpa
Die 13-jährige Reina aus New York verschickte in einem Monat 14.528 Kurznachrichten von ihrem Handy - also im Durchschnitt alle zwei Minuten eine. Ihr Vater bekam eine 440 Seiten lange Rechnung. Kosten fielen keine an. Der Handyvertrag beinhaltete unlimitierten SMS-Versand. © dpa
Eine US-Airline lieferte einer Tierhandlung in Philadelphia einen Sarg samt Leiche. Das Geschäft hatte ein Aquarium mit tropischen Fischen bestellt. Die Witwe des Verstorbenen nahm es mit Humor: Ihr Mann sei immer schon ein Spaßvogel gewesen. © dpa
Forscher lösten das Geheimnis um mysteriöse Kreise in tasmanischen Kornfeldern: Kängurus hatten Mohnsamen gefressen und waren im Drogenrausch im Kreis gehüpft. Die Mohnbauern Tasmaniens liefern etwa die Hälfte des weltweiten Bedarfs für medizinisches Opium. © dpa
Ein 54-jähriger Japaner gab sich bei einer Pharmazie-Prüfung als sein 20-jähriger Sohn aus. Der Medikamenten-Großhändler fürchtete, sein Sohn würde den Test nicht bestehen. Der Schwindel flog auf, weil der Japaner im Prüfungsstress sein eigenes Geburtsdatum angab. © dpa
In England löste ein Pony mit ungewöhnlich kurzen Beinen mehrmals falschen Alarm aus. Autofahrer, die das Tier grasen sahen, glaubten, es stecke im Morast fest und riefen Rettung und Feuerwehr. In nur einer Woche fielen so Kosten in Höhe von 8.000 Pfund an. © dpa
Eine 152 Zentimeter große und 125 Kilo schwere Amerikanerin mit einem Tumor im Rücken wurde vom Spital in Kansas City für einen Magnetresonanztest in den Zoo geschickt. Für das Gerät im Krankenhaus sei sie zu schwer und zu breit, hieß es. „Ich wusste, dass ich dick bin“, sagte sie, „aber doch nicht so dick wie ein Elefant!“ © dpa
An der Universität Leeds warfen Putzfrauen wertvolles wissenschaftliches Material in den Müll. Es handelte sich um Exkremente einer seltenen Eidechsenart. Der Wissenschaftler verklagte den Putzdienst. Das Missgeschick kostete ihn sieben Jahre Forschungsarbeit. © dpa
In der Nähe der indischen Stadt Bijapur verschlang ein Büffel ein Handy samt Etui, das einem Bauern aus der Tasche gefallen war. Der Mann fand es im Büffelkot. Es war noch intakt. Sieben Anrufe waren eingegangen. © dpa
In Australien belästigte der siebenjährige Emu Edward, ein riesiger Laufvogel, seine Besitzerin sexuell. Wenn sie die Hühner fütterte, wollte er sie in sein Nest drängen. Sie musste sich mit Palmwedeln wehren. Über einen Radiosender suchte sie deshalb ein Emu-Weibchen. © dpa
In England stopfte ein 20-jähriger Mann die sechs Monate alte Katze seiner Freundin in eine Marihuana-Pfeife aus Plexiglas. Wegen Tierquälerei angezeigt erklärte er, gelesen zu haben, dass Haschisch Haustiere beruhigen würde. Tatsächlich habe sich die Katze danach geputzt und artig hingelegt. © dpa
In Wien musste eine 58-jährige Schweizerin in Untersuchungshaft, weil sie im Bezirk Hernalls zwölf Jahre lang den Pfarrer sexuell bedrängt haben soll. Nach Ansicht der Frau sei der Priester die Reinkarnation von Jesus Christus. © dpa
Eine Fledermaus krallte sich am Außentank eines amerikanischen Spaceshuttles fest. Versuche, sie vor dem Start zu vertreiben, schlugen fehl. Ob sie den Trip überlebt hat, ist unklar. Später aufgenommene Bilder von der Außenhülle des Shuttles zeigten keine Spur mehr von ihr. © dpa
Im Nordosten des Schweizer Kantons Thurgau stieß die Polizei bei einem Test des Satellitenkarten-Programms Google Earth auf eine Marihuana-Plantage. 16 Menschen wurden verhaftet und 1,1 Tonnen Marihuana beschlagnahmt. © dpa
Als in Leipzig ein 25-jähriger Stahlarbeiter über die Hitze klagte, steckte ihm sein Kollege aus Spaß einen Hochdruck-Luftschlauch ins Gesäß. Durch die Druckluft platzte dem Mann der Darm. Er lag tagelang auf der Intensivstation. © dpa
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Die neuseeländische Brückenechse Henry wurde mit 111 Jahren zum ersten Mal Vater. Zuvor war ihr ein Genitaltumor entfernt worden. © dpa

Der Achtjährige liebe Helen Shabangu, seine Zukünftige, zitiert das Onlineportal die Mutter weiter. Deswegen habe er sie als Braut auserkoren. Dabei ist sie nicht nur Mutter von fünf erwachsenen Kindern - sie ist bereits verheiratet!

"Es ist nur ein Ritual und nicht rechtlich bindend", antwortet Frau Shabangu auf die Frage, warum sie der Hochzeit zugestimmt habe. "Der tote Vorfahre wollte es so - und jetzt ist er glücklich." Ihr (gesetzlicher) Ehemann ergänzt: "Meine Kinder und ich haben kein Problem mit der Hochzeit, aber einige Gemeindemitglieder waren schockiert." Es gibt jedoch keine Hochzeitsurkunde, die beiden werden nicht zusammenleben.

Und was sagt der achtjährige Bräutigam selbst? "Ich bin glücklich, denn ich wollte die Heirat. Ich werde zur Schule gehen und studieren und eines Tages werde ich eine Frau in meinem Alter heiraten."

hn

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