In Hannover

Anwohner sträuben sich gegen Evakuierung nach Bombenfund

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Die Fundstelle einer 250 Kilo schweren Weltkriegsbombe, aufgenommen am Freitag auf einer Baustelle am Soltekamp in Hannover. Die Munition war am frühen Freitagmorgen entschärft worden. Rund 15000 Menschen konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Reichlich Ärger gab es bei einer Evakuierung nach dem Fund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Hannover. Anwohner widersetzten sich der Anordnung.

Hannover - Rund 15 000 Menschen in Hannover haben wegen einer Bombenentschärfung ihre Wohnungen räumen müssen. Erst um 3.43 Uhr am Freitagmorgen konnten die Einsatzkräfte Entwarnung geben, wie die Feuerwehr mitteilte. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entschärften die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Sprengkörper war am Donnerstagnachmittag bei Tiefbauarbeiten gefunden worden.

Die Fundstelle der Bombe.

Die Evakuierung des Sperrbezirks mit einem Radius von rund einem Kilometer hatte zuvor nicht ganz reibungslos funktioniert. Die Einsatzkräfte waren der Feuerwehr zufolge mit Widerstand von unwilligen Anwohnern konfrontiert. Zudem sei ein Hubschrauberpilot während des Einsatzes mit einem Laserpointer geblendet worden. Er musste seine Suche nach weiteren Menschen im Sperrgebiet unterbrechen. Die Polizei nahm einen Verdächtigen fest. Erst gegen 3.13 Uhr konnte dann mit der Entschärfung begonnen werden.

dpa

Wie merkur.de* berichtete, war erst Ende Mai auf im Gewerbegebiet im Müncher Stadtteilt Pullach eine Fliegerbombe entschärft worden.

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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