In der Schweiz

Arbeiter bei Kollision von Bauzügen getötet

Luzern - Bei einem Unfall mit zwei Bauzügen ist ein deutscher Arbeiter in der Schweiz gestorben. Der Bahnverkehr zwischen Luzern und Arth-Goldau musste unterbrochen werden.

Bei einer Kollision von zwei Bauzügen in der Schweiz ist ein deutscher Arbeiter ums Leben gekommen. Der 54-Jährige befand sich während Gleisarbeiten außen auf einem der Züge und wurde so schwer verletzt, dass er noch vor Ort starb, wie die Polizei des zentralen Kantons Schwyz am Mittwoch mitteilte. Ein 52-jähriger Portugiese wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Der Auffahrunfall ereignete sich in der Nacht zu Mittwoch gegen 04.30 Uhr an der Strecke nach Luzern nahe dem Gotthard. Der Bahnverkehr zwischen Luzern und Arth-Goldau sei bis auf weiteres unterbrochen worden, erklärten die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB).

Demnach fuhr ein Zug mit Mannschaftswagen, in dem sich der Portugiese mit fünf Kollegen befand, von hinten in den anderen, stehenden Bauzug. Beide gehören den Angaben zufolge einer Privatfirma, die für Wartungsarbeiten angeheuert worden war.

Durch den Unfall seien die Gleise schwer beschädigt worden, hieß es in der SBB-Erklärung weiter. Die Polizei leitete Ermittlungen zur Unfallursache ein.

Im vergangenen Monat waren mehrere Menschen verletzt worden, als zwei Züge im morgendlichen Berufsverkehr nahe Zürich zusammenstießen. Laut SBB hatte einer der beiden Lokführer ein Signal missachtet.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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