1. Startseite
  2. Welt

AU-Schein: Das ändert sich bei der Krankschreibung

Erstellt:

Von: Tobias Utz, Sophia Lother

Kommentare

Angestellte werden bei Krankschreibungen seit dem Jahreswechsel entlastet. Nach einer Änderung kommt jetzt eine weitere Neuerung auf Arbeitnehmer zu.

Frankfurt – Wer sich krankschreiben lassen möchte, muss bereits seit Oktober 2021 keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung mehr per Post an seine Krankenkasse schicken.

Die AU, wie die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auch genannt wird, übermitteln die Arztpraxen seitdem weitgehend digital an die Kassen. Aufgrund technischer Schwierigkeiten musste das Datum zunächst auf den 1. Januar 2022 verschoben werden. Zum Jahresbeginn wurde diese Maßnahme dann erweitert.

Gelber AU-Schein: Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden bei Krankschreibung entlastet

Spätestens ab dem 1. Januar 2023 soll die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung digital nicht nur an die Krankenkassen, sondern auch an die Arbeitgeber versendet werden – von der jeweiligen Krankenkasse.

Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.
Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. © imago

Krankgeschriebene Angestellte müssen die AU („gelber Schein“) somit nicht mehr selbst zum Arbeitgebenden bringen beziehungsweise schicken. Damit entfällt diese Pflicht. Die Patientinnen und Patienten erhalten lediglich noch eine ausgedruckte Ausfertigung zur eigenen Dokumentation.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung: Warum die AU „gelber Schein“ heißt

Warum heißt es eigentlich „Gelber Schein“? Diese eher umgangssprachliche Umschreibung für die Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit kommt daher, dass die ärztlichen Bescheinigungen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bisher bekamen, eben auf gelbem Papier gedruckt waren. Der Abschied von der gedruckten Form der AU bedeutet dann gleichzeitig auch einen Abschied vom „Gelben Schein“.

Seit dem Jahreswechsel gibt es zahlreiche Veränderungen in Sachen Steuern und Sozialleistungen. Für manche sehen die Aussichten dabei jedoch rosiger aus als für andere. Ein Überblick.* (tu/slo) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion