Argentinien: Tote bei schwerem Sturm

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Mit 100 km/h ist der Sturm über die argentinische Hauptstadt Buenos Aires gefegt und hat mehrere Menschen getötet.

Buenos Aires - Bei einem schweren Sturm im Großraum der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen.

Bei Windgeschwindigkeiten von 100 Kilometern pro Stunde wurden Dächer abgedeckt und Bäume entwurzelt, wie die amtliche argentinische Nachrichtenagentur Telam am Donnerstag meldete. Mehr als 20 Menschen seien verletzt worden.

Behördenangaben zufolge kamen vier Menschen bei Hagel und heftigen Winden am Mittwochabend in Buenos Aires ums Leben. Ein Mensch sei gestorben, als eine Mauer, drei Menschen seien ums Leben gekommen, als ein Dach eingestürzt sei, sagte eine Vertreterin der Stadtverwaltung dem argentinischen Fernsehsender Telefe: „Wir haben eine riesige Aufgabe vor uns, den Schaden zu reparieren. Wir haben fast 110 umgekippte Bäume.“

Spektakuläre Bilder der Naturgewalten

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Zwischen Australien und Tahiti ist auf dem Meeresgrund ein Vulkan ausgebrochen. © ap
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Seit Montag steigen gewaltige Dampfsäulen und Rauchwolken über dem Seegebiet in der Nähe der Insel Tongatapu empor. © ap
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Der Vulkan liegt etwa zehn Kilometer vor der Südwestküste von Tongatapu. © ap
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In dieser Region gibt es etwa 36 unterseeische Vulkane. © dpa
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Wissenschaftler brachen auf, um die heftigen geologischen Aktivitäten genauer zu untersuchen. © ap
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Ein Lavastrom verschluckt eine Straße auf der Insel La Reunion im Indischen Ozean. © dpa
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Auch Flutkatastrophen fordern immer wieder Opfer. Besonders betroffen: flache Regionen wie zum Beispiel Holland. Zu sehen: Im Februar 1953 versinkt die niederländische Provinz Zeeland in einer Sturmflut. © dpa
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Im Gegensatz zu normalen Hochwasserüberschwemmungen bringen Sturmfluten die Wassermassen in Sekunden. © dpa
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Aufräumarbeiten nach dem Tsunami auf Sri Lanka. © dpa
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Zusammengeschoben wie ein Teppich schaut diese Straße auf der japanischen Insel Hokkaido nach einem Erdbeben am 26. September 2003 aus. © ap

Neun Menschen starben in der Nähe der Hauptstadt, darunter einer, der durch einen Stromschlag ums Leben kam, wie ein Vertreter des regionalen Katastrophenschutzes, Luciano Timerman, Telam sagte. Die Windgeschwindigkeiten hätten bei über 100 Kilometer pro Stunde gelegen.

Bei dem Sturm kippten Verkehrsschilder und Laternen um, etliche Autos wurden beschädigt, in einigen Gegenden fiel der Strom aus.

„Es war höllisch. Sogar einige Kinos wurden zerstört. Etliche Bewohner berichteten über zerbrochene Fensterscheiben“, sagte der Umweltminister von Buenos Aires, Diego Santilli, dem Fernsehsender C5N.

Der Sturm überraschte die Bewohner von Buenos Aires nach einem warmen Tag mit Temperaturen von 30 Grad. Die Temperaturen sanken rapide, als Sturm und Hagel über Buenos Aires losbrachen.

dapd

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