Ariane-5-Rakete bringt Telekom-Satelliten ins All

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Die Ariane-5-Rakete mit den beiden Telekommunikationssatelliten startet vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana. Foto: CNES/P Piron/EPA

Kourou (dpa) - Der europäische Raketenbetreiber Arianespace hat zwei Telekommunikationssatelliten erfolgreich ins All gebracht. Eine Ariane-5-Rakete hob am späten Donnerstagabend vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana ab und brauchte etwa 40 Minuten für die Mission.

Es war der vierte Start einer Ariane 5 in diesem Jahr. Die Fracht stammte von den beiden großen Satellitenbetreibern Eutelsat und Intelsat. Der 5,8 Tonnen schwere Eutelsat 8 soll Fernsehen im hochauflösenden HD-Format für Nordafrika und den Nahen Osten übertragen. Er kann aber auch für Kommunikationsdienste in ganz Afrika sowie dem Osten Südamerikas genutzt werden und ist für eine Lebensdauer von 15 Jahren ausgelegt.

Der Kommunikationssatellit Intelsat 34 soll Medienkunden in Lateinamerika versorgen und deckt auch den Nordatlantik ab. Dort können See- und Luftverkehrsanbieter darüber ihre Breitbandverbindungen aufbauen. Der Satellit wog auf der Erde 3,3 Tonnen.

Die Ariane 5 ist der größte Lastenträger im Raketenarsenal von Arianespace und wird vom Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus gebaut - seit kurzem in einem neuen Gemeinschaftsunternehmen mit dem französischen Triebwerk-Hersteller Safran. Airbus Safran Launchers soll auch die neue Ariane 6 entwickeln, mit der die europäische Raumfahrtindustrie im lukrativen Satellitengeschäft wettbewerbsfähig bleiben will. Arianespace setzt zudem Sojus-Raketen für mittlere Lasten und die kleine Vega-Rakete ein.

Launch Kit von Arianespace

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