Mit 95 Jahren gestorben

„Er wird fehlen“: Trauer um Astronautenlegende John Glenn

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John Glenn.

Columbus - Der legendäre US-Astronaut John Glenn ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Glenn war 1962 der erste US-Astronaut in der Erdumlaufbahn.

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat die Verdienste des verstorbenen Astronauten John Glenn gewürdigt. „Er war ein Held und hat Generationen von zukünftigen Forschern inspiriert“, schrieb der Republikaner am Donnerstag (Ortszeit) auf Twitter über den Mann, der 1962 als erster US-Raumfahrer die Erde umkreiste. „Er wird fehlen.“

Auch andere Prominente zeigten sich berührt von Glenns Tod. „Raumschiff Enterprise“-Darsteller George Takei (79) postete auf Twitter ein Schwarz-Weiß-Foto von Glenn in Astronautenuniform und schrieb: „Er hat uns ermutigt, nach den Sternen zu greifen, und nun geben wir ihn traurig an sie zurück.“

Auch Schauspieler Tom Hanks (60, „Apollo 13“) verabschiedete sich von Glenn. TV-Moderatorin Katie Couric zeigte sich „traurig über den Tod eines echten amerikanischen Helden“.

Glenn war am Donnerstag im Alter von 95 Jahren in seinem Heimatbundesstaat Ohio gestorben. Im Jahr 1998 startete der damals 77-Jährige zu einem neuntägigen Weltraumeinsatz und stellte damit seinen zweiten Rekord auf, diesmal als ältester Amerikaner im All. Neben seiner Tätigkeit als Astronaut war Glenn auch erfolgreicher Politiker: 1974 gewann er die Wahl zum US-Senator und hielt diesen Posten fast ein Vierteljahrhundert.

dpa

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