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Astronaut Pesquet: Zweite ISS-Mission schwieriger als zuvor

Internationale Raumstation
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Das Bild der Internationalen Raumstation in der Umlaufbahn wurde vom Space Shuttle Endeavour vor dem Andocken aufgenommen.

Am Donnerstag soll der französische Astronat Pesquet zum zweiten Mal zur ISS starten. Als Routine versteht er die Reise nicht. «Man weiß, was einen erwartet», sagt er.

Paris (dpa) - Der französische Astronaut Thomas Pesquet hält seinen geplanten zweiten Aufenthalt auf der Raumstation ISS für schwieriger als den ersten vor einigen Jahren.

«Man weiß, was einen erwartet», sagte der 43-Jährige heute bei einem Online-Gespräch mit Journalisten. «Die Covid-Pandemie hat das Training nicht einfach gemacht», fügte er hinzu.

Pesquet wird nach eigenen Angaben am Donnerstag zu der neuen Weltraummission starten. Er ist der erste Astronaut der Weltraumorganisation Esa, der an Bord eines Crew Dragon vom US-Unternehmen SpaceX in den Weltraum fliegt. Der Start mit einer Falcon-9-Trägerrakete ist im US-Bundesstaat Florida geplant. «Die Mannschaft ist glücklich und in guter Form», sagte Pesquet. «Die gesamte Crew ist geimpft», ergänzte er mit Blick auf den Kampf gegen die Corona-Epidemie.

Für den Astronauten aus Rouen nordwestlich von Paris ist es der zweite Aufenthalt auf der ISS. Er war von Ende 2016 an ein gutes halbes Jahr im All. Auf Pesquet soll dann im Herbst der deutsche Astronaut Matthias Maurer folgen.

© dpa-infocom, dpa:210419-99-266000/5

Esa zu Pesquet (Engl.)

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