Für radioaktive Abfälle aus ganz Deutschland

Würgassen (NRW): Städte wütend auf Atomplan - Widerstand gegen geplantes Atommüll-Lager

In Würgassen (NRW) soll ein zentrales Lager für Atommüll entstehen. Ab 2027 soll hier ein Logistikzentrum für radioaktive Abfälle aus ganz Deutschland entstehen.
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In Würgassen (NRW) soll ein zentrales Lager für Atommüll entstehen. Ab 2027 soll hier ein Logistikzentrum für radioaktive Abfälle aus ganz Deutschland entstehen.

In Würgassen (NRW) soll ein zentrales Lager für Atommüll entstehen. Diese Pläne sorgen für Aufregung im Dreiländereck.

  • In Würgassen (NRW) soll ein zentrales Lager für Atommüll entstehen.
  • Der Bund investiert 450 Millionen Euro.
  • Ab 2027 sollen radioaktive Abfälle aus ganz Deutschland hier gesammelt und sortiert werden.

Update vom Freitag, 13.03.2020, 18.35 Uhr: Auf dem Gelände des stillgelegten Atomkraftwerks Würgassen soll ein riesiges Zwischenlager für Atommüll aus ganz Deutschland entstehen. Das gab die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung vergangene Woche in einer Pressekonferenz vor Ort bekannt. Für die Bevölkerung im Dreiländereck kam diese Nachricht aus heiterem Himmel, selbst Bundes- und Landtagsabgeordnete, Bürgermeister und Mandatsträger waren vorher nicht informiert worden. 

Doch offenbar wollen viele Menschen in der Region die Pläne nicht unwidersprochen hinnehmen. Spontan hat sich eine Bürgerinitiative „Kein Atomdreck im Dreiländereck“ gebildet. Der weit fortgeschrittene Prozess der Planung an der Bevölkerung und der Politik vorbei „ist gegenüber den Menschen im Weserbergland in höchstem Maße verwerflich“, sagte BI-Sprecher Dirk Wilhelm in einer Pressekonferenz. Zudem sei der Standort aus mehreren Gründen ungeeignet. Unter anderem betrage der Abstand zur nächsten Wohnbebauung keine 300 Meter.

Des Weiteren befinde sich das Gelände im hochwassergefährdeten Gebiet sowie in einer militärischen Tiefflugschneise. Ludwig Wasmus, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, für den Würgassen das Bereitstellungslager werden soll, wies darauf hin, dass das ehemalige Eisenerzbergwerk aus heutiger Sicht technisch ungeeignet für die Einlagerung von Atommüll sei.

 „Heute wäre Schacht Konrad nicht mehr genehmigungsfähig“, sagte Wasmus. Würgassen zu einem riesigen Bereitstellungslager zu machen, „ist der verzweifelte Versuch, Schacht Konrad zu retten“, sagte Jochen Stay von der bundesweit tätigen BI „ausgestrahlt“. Stay wies darauf hin, dass in dem mittel- und schwachradioaktivem Müll gefährliche Substanzen stecken. In den Behältern und Gebinden befände sich das Radionuklid Plutonium, sowie toxische Materialien wie Arsen und Quecksilber. Die drei BI-Sprecher forderten einen Neustart der Endlagersuche mit einem transparenten Standortevergleich.

Atommüll in Würgassen (NRW): Widerstand auch von umliegenden Städten und Gemeinden

Update vom Donnerstag, 12.03.2020, 17.45 Uhr: Entsetzt und wütend reagieren die Städte Bad Karlshafen, Trendelburg und Beverungen sowie die Samtgemeinde Boffzen auf die Pläne für ein neues Logistikzentrum für radioaktive Abfälle auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerkes Würgassen. In einer gemeinsamen Erklärung aller Ratsfraktionen und Bürgermeister, denen sich der Trendelburger Bürgermeister für seine Stadt voll anschloss, üben sie heftige Kritik an der Informationspolitik der Bundesregierung und der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ).

Die vier Kommunen aus dem Dreiländereck und ihre Bürgermeister sagen, dass sie entsetzt seien von der Art, wie mit ihnen als gewählten Vertretern der Bürger umgegangen werde. Die absolut ungenügende Informationspolitik des Bundes mache sie wütend. Die Sorgen und Nöte in der Region scheine man nicht ernst nehmen zu wolen. Die Fraktionen und Bürgermeister haben der BGZ einen umfangreichen Fragenkatalog vorgelegt und hoffen, dass er spätestens bei der Bürgerversammlung am Mittwoch, 18. März, ab 18 Uhr in der Stadthalle Beverungen beantwortet wird.

Atommüll in Würgassen (NRW): Lager sorgt in Nordhessen für Aufregung

In neun Abschnitten wollen sie unter anderem wissen, warum das Zwischenlager nicht bei Schacht Konrad gebaut wird, wie und durch wen und aufgrund welcher Kriterien die Entscheidung für Würgassen getroffen wurde. Weiter wollen sie wissen, ob auch die derzeit noch aktiven Kraftwerksstandorte, bei denen noch Zwischenlager errichtet werden müssen, in die Auswahl einbezogen wurden, ob zusätzliche Kosten (etwa Polizeiaktionen) erfasst wurden und wie realistisch die Inbetriebnahme 2027 sei. Sie haben große Sorge, dass entgegen anders lautender Beteuerungen Würgassen zu einem Endlager für Atommüll werden könnte, beispielsweise, wenn Schacht Konrad nicht rechtzeitig fertig oder gar nicht in Betrieb genommen wird.

Weitere Fragen an die BGZ drehen sich darum, welche Stoffe und welche Mengen in dem Zwischenlager eingelagert werden sollen und welche Gefahren und Strahlenbelastungen von ihnen für die Mitarbeiter und die Bevölkerung ausgehen. Die Städte wollen wissen, wie die Sicherheit der Transporte gewährleistet ist, ob die geplante 375 mal 125 Meter große Halle gegen Flugzeugabstürze gesichert ist und ob auch die hessische und niedersächsische Seite in das Projekt in NRW einbezogen wird. Als ein Gegenargument führen sie an, dass die Straßen- und Bahnanbindung derzeit nicht für die Anlieferung geeignet sei. Die Region sei mit Naturparks, Weltkulturerbestätte und dem beliebtesten Radweg Deutschlands voll auf den Tourismus ausgerichtet, was mit einem Atommülllager zunichte gemacht werde. Die Region sei strukturschwach und für jeden Arbeitsplatz dankbar, lasse sich aber damit nicht kaufen.

Atommüll in Würgassen (NRW): Standortentscheidung von neuem Lager sorgt in Nordhessen für Aufregung

Bürgerinitiativen kritisieren Schnellschuss Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) kritisiert die Abkehr von den ursprünglichen Plänen, dass nach der Stilllegung des Atomkraftwerkes und nach dessen Rückbau vor etwa zehn Jahren wieder eine so genannte „grüne Wiese“ entstehen sollte. „Ein Atommüll-Lager mit strahlendem Atommüll ist aber etwas völlig anderes als eine grüne Wiese“, sagte BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz in einer Pressemitteilung.Der BBU fordert von der Bundesregierung und den zuständigen Landesregierungen die sofortige Stilllegung aller noch in Betrieb befindlicher Atomkraftwerke und Uranfabriken. Erst dann kann das Volumen des vorhandenen Atommülls umfassend berechnet und der bestmögliche Entsorgungsweg eingeschlagen werden. Schnellschüsse sind weder hilfreich noch sinnvoll und unnötige Atomtransporte müssen unterbunden werden“, erklärte Udo Buchholz.

Grüne fordern Antworten vom Land Die Grünen-Fraktion im Niedersächsischen Landtag fordert Antworten von der Landesregierung. Siehat eine Unterrichtung durch das Land für die Sitzung des Umweltausschusses, der am Montag, 16. März, tagt, beantragt. Die atompolitische Sprecherin der Grünen in Hannover, Miriam Staudte, sagte dazu: „Die Standortentscheidung für Würgassen lässt bislang viele Fragen unbeantwortet. Hierzu wollen wir die Landesregierung hören.“ So wolle man wissen, wie die unterschiedliche Standorte auf ihre Eignung verglichen wurden und wie der Hochwasserschutz an diesem Standort unmittelbar an der Weser gewährleistet werden solle. An der Kritik an Schacht Konrad halte man weiter fest. „Die Zweifel, dass das geplante Endlager nicht dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik entspricht, sind weiter nicht ausgeräumt. Ein Langzeitsicherheitsnachweis fehlt“, so Staude weiter. Eine weitere Verfestigung der Standortentscheidung sei daher verfehlt.

Atommüll in Würgassen (NRW): Zwischenlager für Atomabfälle sorgt für Aufregung in Nordhessen

Update vom Mittwoch, 11.03.2020, 10.35 Uhr: Das geplante Zwischenlager für Atomabfälle in Würgassen (NRW) sorgt in Nordhessen für Aufregung. Am Samstag wurde vor dem stillgelegten Akw demonstriert. 

Von Beverungen bis Bad Karlshafen, von Lauenförde bis Trendelburg – die Menschen im Dreiländereck an der Oberweser hatten am Wochenende nur ein großes Thema: das geplante Zwischenlager für Atommüll im Würgassen. Wie eine Bombe war die Nachricht von den Plänen der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) am Freitag über die Menschen der Region hereingebrochen. 

Atommüll in Würgassen (NRW): Demonstranten wollen sich zur Wehr setzen

In einer Pressekonferenz hatte der Vorstand der BGZ mitgeteilt, dass auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen ein Lager für mittel- und schwachradioaktiven Abfall aus ganz Deutschland entstehen soll. Viele Menschen sind damit offenbar überhaupt nicht einverstanden.

Schon am Samstagnachmittag versammelte sich eine Gruppe von etwa 30 Bürgerinnen und Bürgern in der Würgasser Kurve vor dem weitgehend zurückgebauten Akw. Die Gruppe hatte sich spontan über soziale Medien zusammengefunden. Einhellige Meinung der Teilnehmer war, dass sich die Region gegen diese Pläne zur Wehr setzen müsse. Das Dreiländereck habe bereits seit fast 50 Jahren seinen Beitrag für die Atomindustrie geleistet.

Kein Atomdreck im Dreiländereck: Unter diesem Motto bildet e sich am Samstagnachmittag eine spontane Aktion in der Würgasser Kurve vor dem stillgelegten Akw Würgassen. 

Weitere Jahrzehnte zu einem atomaren Hotspot zu werden, könne der Region und den Menschen hier nicht zugemutet werden, war der Tenor der zweistündigen spontanen Aktion. Die Teilnehmer gehen davon aus, dass dies erst ein erstes Zeichen einer breiten Widerstandsbewegung gegen die neuen Atompläne in Würgassen (NRW) war.

Atommüll in Würgassen (NRW): Trendelburgs Bürgermeister Lange fordert klare Informationen

Trendelburgs Bürgermeister Martin Lange hatte Kontakt zur Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung aufgenommen, da er aus der Presse von den Plänen für Würgassen (NRW) erfahren hatte. „Alle Beteiligten sollten in einer Veranstaltung informiert werden, aber die Stadt Trendelburg wurde dabei vergessen – obwohl Langenthal näher an Würgassen liegt als Bad Karlshafen“, sagt Lange.

Nun erwarte der Magistrat eine „offene und klare Informationspolitik“. Da die Stadt nicht in das Verfahren der Standortwahl für die Zwischenlagerung von Atommüll in Würgassen (NRW) eingebunden war, müssen nun alle Fakten auf den Tisch. „Es bleibt zu befürchten, dass finanzielle Erwägungen den Ausschlag gegeben haben oder man bei uns in der Region geringeren Widerstand erwartet“, fügt Lange hinzu. 

Er sei sich aber sicher, dass sich die Menschen für ihre Heimat einsetzen werden. Zudem habe man Vertreter der BGZ für die Stadtverordnetenversammlung am 26. März eingeladen, damit dort die Kommunalpolitiker Informationen aus erster Hand zu dem geplanten Zwischenlager in Würgassen (NRW) bekommen.

Die Linke, Kreis Kassel: Lager bei Würgassen (NRW) ist unverantwortlich

„Entsetzt“ zeigte sich auch Torsten Felstehausen, Vorsitzender der Linken im Landkreis Kassel, über die Planung für Würgassen. „Es ist unverantwortlich, dass sich mit dem geplanten Bereitstellungslager die Anzahl der Atommülltransporte auf Straße und Schiene quer durch die Republik deutlich erhöhen wird“, sagt Felstehausen.

Angesichts immer neuer Probleme sei nicht absehbar, ob der Schacht Konrad jemals als Endlager in Betrieb gehen werde, ergänzte der umweltpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion. Auf besondere Kritik stößt die Kommunikation der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ). 

„Die Bevölkerung nach Beratungen hinter verschlossener Türen vor vollendete Tatsachen zu stellen, ist nicht hinnehmbar.“ Dr. Christian Knoche (Hofgeismar) kündigte an, dass die Fraktion die Kritik noch im März im Kreistag einbringen und einen Verhinderungsantrag stellen werde. Notfalls werde gegen das Vorhaben, Das ehemalige Akw in Würgassen (NRW) ein Zwischenlager für Atommüll zu benutzen, Klage vor den Verwaltungsgerichten erhoben, sagte der Fraktionsvorsitzende im Kreistag.

Atommüll in Würgassen (NRW): SPD Trendelburg: "Entschieden gegen den Bau"

Auch die SPD-Fraktion in Trendelburg zeigt sich über die Bekanntgabe, dass ein zentrales Atommülllager auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks in Würgassen (NRW) entstehen soll, überrascht. „Wir sprechen uns entschieden gegen den Bau aus“, heißt es in einer Mitteilung. 

Die Gesundheit der Bürger stehe an erster Stelle. Durch die täglich geplanten Atommülltransporte und und die Aufbereitung des Atommülls, sehe die SPD diese als starkgefährdet an.

Erstmeldung vom 07.03.2020: Zentrales Atommüll-Lager in Würgassen (NRW) geplant

Auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerk Würgassen (NRW) soll ein zentrales Lager für radioaktiven Müll aus ganz Deutschland entstehen. Planungen zufolge sollen dort Atomabfälle gesammelt und sortiert werden, sodass sie ins Endlager Konrad nach Salzgitter gebracht werden können. Das gab die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) auf einer Pressekonferenz am Freitag, 6. März, bekannt. 

Im geplanten Logistikzentrum in Würgassen sollen laut BGZ mittel- und schwachradioaktiven Abfälle zwischengelagert werden. Dafür soll eine oberirdische Stahlbetonhalle gebaut werden.

Atommüll in Würgassen (NRW): Kraftwerk wurde 1994 stillgelegt

Anfang der 1970er Jahre ging das Atomkraftwerk Würgassen (NRW), das sich in der Nähe von Bad Karlshafen im Kreis Kassel befindet, in Betrieb. Es war seinerzeit der erste kommerziell betriebene Atommeiler in Westdeutschland. Doch keine 25 Jahre später musste der 670-Megawatt-Reaktor aufgrund seiner Störanfälligkeit wieder vom Netz. Bei einer Revision wurden 1994 Haarrisse am Reaktordruckgefäß festgestellt. Der Betreiberin Preussen Elektra erschien die Reparatur unwirtschaftlich. Das Kraftwerk wurde endgültig stillgelegt.

Der Ausbau der „heißen“ Anlagenteile und die Entfernung der abgebrannten Brennelemente dauerten Jahre. Doch eine „grüne Wiese“, wie die Preussen-Elektra-Mutter Eon und Politiker ehedem versprochen hatten, ist das stillgelegte Kraftwerk in Würgassen bis heute nicht.

Zentrales Lager für Atommüll in NRW: Ab 2027 Transporte nach Würgassen

Während die stark radioaktiv strahlenden Teile noch abtransportiert wurden, blieben 5000 Tonnen mittel- und schwachstrahlender Müll in der Würgasser Transportbereitstellungshalle liegen. Der Abtransport aus Würgassen wurde Jahr für Jahr verschoben. Denn Schacht Konrad, das vorgesehene Endlager für diese Art von Atommüll, ist noch immer nicht fertiggestellt.

Hier liegt das ehemalige Atomkraftwerk Würgassen (NRW):

Die Hoffnung weiter Teile der Bevölkerung im Dreiländereck von Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, dass das atomare Zwischenlager spätestens 2027, der anvisierten Fertigstellung von Schacht Konrad, geräumt werden kann, erfüllt sich vermutlich nicht. Im Gegenteil: Die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) will in Würgassen (NRW) ein Logistikzentrum für mittel- und schwachradioaktiven Müll aus ganz Deutschland einrichten. 

Würgassen (NRW) soll bundesdeutsche Drehscheibe für Atommüll werden

Von hier aus sollen ab 2027 jeden Tag Atommülltransporte aus insgesamt 16 Zwischenlagern aus ganz Deutschland in den Beverunger Ortsteil Würgassen rollen. Hier sollen sie sortiert und passgenau für den Weitertransport zum 130 Kilometer entfernten Salzgitter zusammengestellt werden. Das Gros der Transporte soll über die Schiene laufen. Würgassen (NRW) würde nach diesen Plänen dann die bundesdeutsche Drehscheibe für Atommüll.

Die Atom-Abfälle stammten aus dem Betrieb und Rückbau von Atomkraftwerken sowie aus Forschung, Industrie und Medizin. Die Konzentration der Abfallbehälter in Würgassen sei notwendig, um die zügige Einlagerung des Atommülls im Endlager Konrad sicherzustellen, sagte Dr. Ewold Seeba, Vorsitzender der Geschäftsführung der BGZ. Für das Würgasser Logistikzentrum sei eine 325 mal 125 Meter große und 16 Meter hohe Stahlbetonhalle vorgesehen. Die Fertigstellung sei ebenfalls für 2027 geplant.

Atommüll in Würgassen (NRW): 450 Millionen Euro werden investiert

Die Investition in das Logistikzentrum für Atommüll bei Würgassen (NRW)will sich der Bund eine Menge kosten lassen: Man gehe von 450 Millionen Euro aus, sagte Seeba. Es würden 100 Dauerarbeitsplätze entstehen. Aus neun in der engeren Wahl befindlichen Standorten sei für die BGZ Würgassen der geeigneteste.

Das Genehmigungsverfahren für das Projekt soll in Kürze starten. Die BGZ lädt die Öffentlichkeit am 18. März zur Vorstellung und Diskussion in die Turnhalle Würgassen ein. Beginn ist um 18.30 Uhr.

Von Gerd Henke, Bernd Schünemann und Nela Müller (mit dpa)

Die Art und Weise der Lagerung des Atommülls in Würgassen (NRW) entspricht besonderer Strahlen-, Arbeitsschutz- und Sicherheitsbestimmungen, berichtet hna.de*.

Würgassen soll zur Drehscheibe für Atom-Müll werden. Die Pläne für das Logistikzentrum für schwach und mittelradioaktiven Abfall sorgen über Ländergrenzen hinweg für Ablehnung.

*hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digita-Redaktionsnetzwerks

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