Attacken gegen Bahnmitarbeiter nehmen zu

+
So höflich wie diese Dame sind nicht alle Fahrgäste: Immer häufiger werden Bahnmitarbeiter angepöbelt.

Berlin - Immer öfter sind Bahnmitarbeiter Pöbeleien und Übergriffen ausgesetzt. Das teilte der Konzern am Mittwoch mit. Die Gründe und wo die häufigsten Straftaten geschehen:

Während insgesamt die Körperverletzungen und der Vandalismus in Zügen und Bahnhöfen zurückgingen, stieg die Zahl der Straftaten gegen die Beschäftigten von 668 im Vorjahr auf 748 Fälle. Die meisten Vorfälle ereigneten sich bei Fahrscheinkontrollen, wie Bahn-Vorstandsmitglied Gerd Becht am Mittwoch mitteilte. Er nannte die Zahlen unerträglich und kündigte weitere Deeskalations- und Eigensicherungstrainings für die Mitarbeiter an.

Die Zahl der Körperverletzungsdelikte insgesamt sank nach Bahn-Angaben um elf Prozent auf 1679, Sachbeschädigungen gingen um 6,5 Prozent auf 28 266 Fälle zurück. Die Bahn führt das auf zusätzliche Sicherheitskräfte zurück. Die Bahn führt die höhere Zahl von Angriffen auf Bahnmitarbeiter auch darauf zurück, dass die Beschäftigten nun jeden Vorfall melden sollen.

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.