Ungeheurer Verdacht

Attila Hildmann: Ein Maulwurf soll ihn gewarnt haben

Attila Hildmann
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Attila Hildmann versteckt sich derzeit in der Türkei. (Archivfoto)

Wer hat Attila Hildmann gewarnt? Der Extremist soll von dem Haftbefehl gegen ihn früh gewusst haben – sogar noch vor der Staatsanwaltschaft.

Berlin – Die Berliner Justizbehörden suchen nach einem Maulwurf in ihren eigenen Reihen. Recherchen der „Süddeutschen Zeitung“ und WDR haben ergeben, dass ein Informant Hildmann gewarnt haben könnte, als gegen diesen ein Haftbefehl genehmigt wurde.

Denn nur wenige Stunden nachdem der Antrag bei der zuständigen Haftrichterin eingegangen war, meldete sich Hildmann in einem Telegramm-Post * aus der Türkei. Dorthin flüchtete der Verschwörungstheoretiker, nachdem die deutschen Behörden ihn wegen Volksverhetzung *, Beleidigung und Bedrohung in zahlreichen Fällen suchten.

Die Behörden haben nun den unfassbaren Vorgang * chronologisch aufgearbeitet. Auch die Anzahl der möglichen Maulwürfe sei begrenzt. Ermittler vermuten, dass sich Hildmann noch immer in der Türkei aufhält. Auch würden ihn die türkischen Behörden wohl nicht ausliefern: Hildmann besitzt einen türkischen sowie einen deutschen Pass. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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