Leichenfund in Rimini

Auf Kreuzfahrt verschwunden: Kofferleiche vermutlich nicht Vermisste

Rom - Der Leichenfund im italienischen Rimini steht aller Wahrscheinlichkeit nach nicht in Verbindung mit dem mysteriösen Fall um die verschwundene Frau eines Deutschen auf Kreuzfahrt.

Es sei sehr unwahrscheinlich, dass es sich bei der Leiche, die in einem Koffer aus dem Meer in Rimini gefischt wurde, um die Vermisste handele, sagte der Oberstaatsanwalt der italienischen Stadt der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Eine Obduktion der Kofferleiche ergab, dass die Frau aus Erschöpfung gestorben sei. Auch dieser Fall blieb zunächst rätselhaft.

Seit Februar ist die Frau des Deutschen verschwunden. Ihr Mann aus Eberswalde in Brandenburg wird beschuldigt, sie auf einer Kreuzfahrt umgebracht zu haben. Er sitzt in Rom in Untersuchungshaft.

Er bestreitet eine solche Tat. Seine Frau sei der Reise überdrüssig gewesen und in Griechenland von Bord der „MSC Magnifica“ gegangen, lautet seine Version. Die Frau wurde Berichten zufolge zuletzt am 10. Februar in Genua gesehen. Am Ende der Kreuzfahrt am 20. Februar in Civitavecchia ging sie demnach nicht von Bord.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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