Lange Nacht aufgeschobener Arbeiten

Bis zum Morgengrauen: Studenten bekämpfen Aufschieberitis

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Studenten sitzen in der Henrich Heine Universität Düsseldorf während der Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten.

Düsseldorf - Bei einer „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ haben Studenten den inneren Schweinehund bekämpft - an etwa 20 Unis in Deutschland und weltweit.

An rund 20 Hochschulen bundesweit waren in der Nacht zum Freitag die Bibliotheken geöffnet, zum Teil bis zum Morgengrauen.

Prokrastination: Psychologin gibt Tipps zum Anfangen 

Diplom-Psychologin Angelika Wuttke organisierte die Schreibnacht zum dritten Mal an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und bot psychologische Beratung an. Das häufigste Problem: „Die Studenten wollen beginnen, aber wissen nicht wie.“ Deswegen erhielten die rund 200 Teilnehmer im Beratungs- und Workshop-Marathon wertvolle Tipps und Tricks für ihre schriftlichen Arbeiten - etwa zum Zitieren und Formatieren, zum Zeitmanagement und gegen das Aufschieben.

Über den Twitter-Hashtag #lndah waren die Studenten - national und international - vernetzt und motivierten sich gegenseitig. „Ich merke gerade...auch Twitter kann einen vom arbeiten abhalten“, gestand eine Userin.

An der Uni Münster gibt es sogar eine Prokrastinations-Ambulanz, die Menschen hilft, das lernen und Schreiben nicht länger aufzuschieben.

dpa

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