Stahlseil gerissen

Aufzug stürzt 34 Stockwerke tief: 19 Tote

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Der völlig zerschmetterte Aufzug nach dem Absturz aus dem 34. Stock

Peking - Auf einer Baustelle für Hochhäuser in China ist bei einem Aufzug das Stahlseil gerissen. Die Kabine stürzte aus dem 34. Stock ab. 19 Menschen kamen ums Leben.

Beim Absturz eines Aufzuges aus dem 34. Stock sind in Zentralchina 19 Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich am Donnerstag auf einer Baustelle für Hochhäuser in Wuhan, der Provinzhauptstadt von Hubei. Wie Staatsmedien berichteten, riss ein Stahlseil. Im 34. Stock seien die Probleme aufgetreten, so dass der Arbeitsaufzug über 100 Meter in die Tiefe gestürzt sei.

Es seien vor allem Maler und Dekorateure in dem Fahrstuhl gewesen, der nach den vorliegenden Informationen nicht überladen war. Wie Bilder im Internet zeigten, war der Aufzug außerhalb des Hochhauses an dem Gerüst angebracht. Er war völlig zerstrümmert. Augenzeugen berichteten, sechs Menschen seien aus dem herabstürzenden Fahrstuhl geschleudert worden, als er etwa am zehnten Stock vorbeigekommen sei. Unter ihnen seien auch zwei Frauen gewesen.

2011 starben in China 75.000 Menschen bei Arbeitsunfällen

Lokale Fernsehteams wurden daran gehindert, die Unfallstelle zu filmen. Die Baustelle mit den Apartmenthochhäusern lag in der Nähe des Ostsees (Donghu), einer illustren Wohngegend der Zehn-Millionen-Metropole. Erst war berichtet worden, der Aufzug sei aus dem 30. Stock abgestürzt, doch war später vom 34. Stock die Rede.

Das Unglück wirft ein weiteres Schlaglicht auf die häufig mangelnde Sicherheit auf chinesischen Baustellen oder in der Industrie. Im vergangenen Jahr sind nach offiziellen Angaben in China 75.000 Menschen bei Arbeitsunfällen ums Leben gekommen. Mangelnde Aufsicht, schlechtes Gerät und Missachtung der Vorschriften sind häufige Ursachen, wie Experten kritisieren.

dpa

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