Mann notoperiert

Schwerverletzter in Hotel gefunden - im Haus seiner Ex-Frau folgt schreckliche Entdeckung

Blaulicht blinkt auf dem Dach eines Polizeiwagens.
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In einem Hotel im Landkreis Augsburg wurde ein Schwerverletzter gefunden. Er soll zuvor seine Exfrau getötet haben (Symbolbild).

Im Landkreis Augsburg wurde ein Mann schwer verletzt in einem Hotel gefunden, er hat versucht sich das Leben zu nehmen. Im Haus seiner Ex-Frau folgte dann eine schlimme Entdeckung.

  • In Gersthofen (Landkreis Augsburg*) wurde ein schwerverletzter Mann auf einer Hoteltoilette gefunden.
  • Er hat versucht, sich das Leben zu nehmen.
  • Zuvor soll der 69-Jährige seine Ex-Frau getötet haben.

Update vom 7. August, 13.37 Uhr: Nach dem gewaltsamen Tod einer 66-Jährigen in Schwaben muss ihr unter Mordverdacht stehender Ex-Mann in eine psychiatrische Klinik. Das teilte die Polizei mit.

Den Ermittlungen nach tötete der 69-Jährige seine Ex-Frau in deren Haus in Graben und fuhr anschließend in ein Hotel nach Gersthofen. Dort versuchte er offensichtlich, sich umzubringen.

Schwerverletzter in Hotel gefunden - im Haus seiner Ex-Frau folgt schreckliche Entdeckung

Erstmeldung vom 5. August: Gersthofen/Augsburg - Im Landkreis Augsburg soll ein Mann seine frühere Ehefrau getötet haben, anschließend versuchte der 69-Jährige, sich umzubringen. Der aus dem Landkreis Günzburg stammende Mann wurde am Mittwochvormittag (5. August) mit lebensbedrohlichen Verletzungen in der Herrentoilette eines Hotels in Gersthofen gefunden, wie die Polizei mitteilte. Er wurde in einer Klinik notoperiert.

Graben/Augsburg: Mann schwer verletzt in Hotel gefunden - hat er zuvor seine Exfrau getötet?

Nach der Entdeckung des Schwerverletzten fuhren die Ermittler zum Wohnhaus der Ex-Frau. Dieses befindet sich im rund 30 Kilometer entfernten Graben. Dort wurde die 66-Jährige leblos aufgefunden. Ein Notarzt konnte nichts mehr für die Frau tun.

Die Polizei geht davon aus, dass der Mann zunächst seine ehemalige Frau umgebracht hat und anschließend zu dem Hotel gefahren ist, um sich dort mit einem Messer zu töten. Weitere Details nannten die Ermittler zunächst nicht. (kam/dpa/*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.)

Einen Schwerverletzten gab es auch bei einem Polizeieinsatz im Kreis Calw. Ein Polizist wurde von einem Verdächtigen mit einem Samuraischwert verletzt und musste sogar notoperiert werden.

Hinweis der Redaktion

Generell berichten wir nicht über den Verdacht auf Suizid-Absichten, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

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