Teurer Kampf um Hausschaf Baa

Melbourne - Hausschaf Baa grast meist friedlich in seinem Garten in Australien, trotzdem soll das ungewöhnliche Haustier nach elf Jahren weg. Der Besitzer wehrt sich mit allen Mitteln, doch langsam wird es eng.

Baa soll weg, weil der Garten hinter dem Häuschen in einer kleinen Siedlung in Dandenong 35 Kilometer südöstlich von Melbourne zu klein ist. Das hat das oberste Gericht im Bundesstaat Victoria am Montag bestätigt. Doch der Besitzer des zotteligen Tieres will weiterkämpfen, obwohl er für den Rechtsstreit mit den Behörden jetzt 150 000 australische Dollar (118 000 Euro) hinblättern muss.

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“Das Schaf gehört zur Familie, und ich muss ihm helfen bis ans Ende meiner Kapazitäten“, sagte der gebürtige Vietnamese Vu Ho der australischen Nachrichtenagentur AAP. Baa gehört seit elf Jahren zum Haushalt, sagte Vu der Lokalzeitung “Greater Dandenong Weekly“. Er habe sie einmal fortgebracht, doch habe Baa Heimweh bekommen.

Nach dem Gesetz muss Vieh mindestens einen halben Hektar Platz haben. Das kann der arbeitslose Mechaniker Baa aber nicht bieten. Der Schafliebhaber kämpfte sich 14 Monate durch alle Instanzen. Neben seinen eigenen muss er auch die Rechtskosten der Behörden tragen.

dpa

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